Die materielle Selektivität steuerlicher Beihilfen 978-3-16-158896-9 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Benedikt Ellenrieder

Die materielle Selektivität steuerlicher Beihilfen

2020. XXVII, 928 Seiten.

Veröffentlichungen zum Steuerrecht 10

159,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-158896-9
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Das steuerliche Beihilferecht hat seit dem Ende der neunziger Jahre in Praxis und Wissenschaft – auch aufgrund der drastischen Rechtsfolgen – stark an Bedeutung gewonnen. Benedikt Ellenrieder widmet sich der eingehenden Untersuchung des Tatbestandsmerkmals der Selektivität, das regelmäßig über die Beihilfeeigenschaft steuerlicher Maßnahmen entscheidet.
Seit die zunehmend machtbewusst auftretende Europäische Kommission das unionsrechtliche Beihilferecht als Instrument im Kampf gegen missliebige Auswüchse des internationalen Steuerwettbewerbs für sich entdeckt hat, hat dieses Rechtsgebiet dramatisch an Bedeutung für das Steuerrecht der Mitgliedstaaten gewonnen. Dabei kommt dem Tatbestandsmerkmal der Selektivität eine Schlüsselrolle zu, denn es entscheidet darüber, welcher Gestaltungsspielraum den Mitgliedstaaten insbesondere bei generell-abstrakten Vorschriften unter dem Beihilferecht noch verbleibt. Daher verwundert es nicht, dass die hierzu ergangene Rechtsprechung eine ungeheure Dynamik entwickelt hat, die mit zunehmender Dogmatisierung dem Tatbestandsmerkmal schärfere Konturen verleiht. Benedikt Ellenrieder zeichnet die Entwicklungslinien von den ersten Anfängen bis zur medienwirksamen Apple -Entscheidung der Kommission nach und stellt ihnen einen eigenen Ansatz zur Bestimmung der Selektivität gegenüber.
Personen

Benedikt Ellenrieder 2010 Erste Juristische Prüfung; 2010–14 zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann Associate bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in München; 2017 zweites Staatsexamen; seit 2017 Rechtsanwalt in Bonn und Stuttgart.

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