Rechtswissenschaft

Nadja Krüll

Die nationalsozialistische Disziplinaramnestie des Jahres 1933

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ISBN 978-3-16-156149-8
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Die NS-Amnestie vom 23. Juni 1933 bestimmte die vollumfängliche Rehabilitierung solcher Beamten, die vor 1933 aus nationalsozialistischer Gesinnung heraus Disziplinarstrafen oder sonstige Maßregelungen aufgrund ihres Eintretens gegen die Weimarer Republik erfahren hatten. Nadja Krüll untersucht diese Rechtsvorschriften in Theorie und Praxis.hatten. Nadja Krüll untersucht diese Rechtsvorschriften in Theorie und Praxis.
Die nationalsozialistische Disziplinaramnestie vom 23. Juni 1933 (»Gesetz über die Aufhebung der im Kampf für die nationale Erhebung erlittenen Dienststrafen und sonstigen Maßregelungen«) bestimmte die vollumfängliche Rehabilitierung solcher Beamter, die vor 1933 aus nationalsozialistischer Gesinnung heraus Disziplinarstrafen oder sonstige Maßregelungen aufgrund ihres Eintretens gegen die Weimarer Republik erfahren hatten. Mit dem Erlass der Amnestie verdeutlichten die Nationalsozialisten, dass auch für die Beamtenschaft eine neue Ära angebrochen war. Das Gesetz wurde als eine einseitige Zweckamnestie und ein Spezialpardon für die alten Nationalsozialisten in der Beamtenschaft konzipiert. Nadja Krüll untersucht diese Rechtsvorschriften in der Theorie, aber auch ihre Anwendung in der Praxis.
Personen

Nadja Krüll Geboren 1987; Studium der Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und an der University of Essex (UK); Bibliotheksreferendariat an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und Masterstudium der Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin; seit 2016 Leiterin der rechtswissenschaftlichen Zweigbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Index — 48 (2020), 586
In: H-Soz-u-Kult — http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2019–2-115 (5/2019) (Sebastian Felz)