Die Qualifikation der Haftung des falsus procurator im Internationalen Privatrecht 978-3-16-154427-9 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Stefan Reuter

Die Qualifikation der Haftung des falsus procurator im Internationalen Privatrecht

104,00 €
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Leinen
ISBN 978-3-16-154427-9
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Stellvertreter werden vielfach im grenzüberschreitenden Rechtsverkehr eingesetzt. Gleichwohl existiert eine Kollisionsnorm, wonach das anwendbare Recht auf die Haftung des falsus procurator bestimmt werden könnte, weder im europäischen noch im deutschen Kollisionsrecht. Unter Berücksichtigung anderer mitgliedstaatlicher Rechtsordnungen sowie des DCFR erarbeitet Stefan Reuter auf Grundlage der kollisionsrechtlichen Methodenlehre einen eigenen Regelungsvorschlag.
Stellvertreter werden vielfach im grenzüberschreitenden Rechtsverkehr eingesetzt. Gleichwohl existiert eine ausdrückliche Kollisionsnorm, wonach das anwendbare Recht auf die Haftung eines Vertreters bestimmt werden könnte, der ohne Vertretungsmacht handelt, weder im europäischen noch im deutschen Kollisionsrecht. In Literatur und Rechtsprechung ist lebhaft umstritten, nach welcher Kollisionsnorm das anwendbare Recht zu ermitteln ist. Mit Inkrafttreten der EU-Verordnungen Rom I und II hat die Diskussion eine neue Dimension erhalten. Stefan Reuter untersucht Kollisionsnormen sowohl der EU-Verordnungen als auch des deutschen Kollisionsrechts dahingehend, ob das anwendbare Recht auf die Haftung des falsus procurator mit Hilfe einer dieser Kollisionsnormen bestimmt werden kann. Stefan Reuter verneint dies und erarbeitet auf Grundlage der kollisionsrechtlichen Methodenlehre einen eigenen Regelungsvorschlag, der andere mitgliedstaatliche Rechtsordnungen sowie den DCFR berücksichtigt.
Die vorliegende Arbeit wurde 2016 mit dem Preis der Reinhold-und-Maria-Teufel-Stiftung für hervorragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet.
Personen

Stefan Reuter Geboren 1985; Studium der Rechtswissenschaft in Tübingen, Aix-en-Provence und London; Stipendiat des Evangelischen Studienwerks e.V. Villigst; 2009 Maîtrise en Droit (Aix-Marseille III); 2012 Erste Juristische Prüfung (Tübingen); 2014 LL.M. (Westminster School of Law); 2015 Promotion; seit 2015 Referendariat am Landgericht Tübingen.

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