Rechtswissenschaft

Die Selbstbehauptung Europas

Zwischen Verfassungsidentität und Strategischer Autonomie
Herausgegeben von Udo Di Fabio

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ISBN 978-3-16-161516-0
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In einem herausfordernden geopolitischen Umfeld, dem verschärfenden Handels- und Systemkonflikt zwischen den USA und China und angesichts der Konflikte an ihrer Peripherie muss die Europäische Union ihre normative Idee in einer veränderten Welt finden und behaupten.
Ein verändertes geopolitisches Umfeld zwingt die Europäische Union zu einer Neuorientierung sowohl ihrer Föderalität im Inneren als auch ihrer Handlungsfähigkeit nach außen. Wie kann sie ihre politische und ökonomische Potenz entfalten, um ihrer selbst proklamierten globalen Verantwortung in einer veränderten Welt gerecht zu werden? Im sich verschärfenden Handels- und Systemkonflikt zwischen den USA und China und angesichts der Konflikte an ihrer Peripherie muss die Europäische Union ihre normative Idee in einer veränderten Welt finden und behaupten. Vor diesem Hintergrund fand 2019 ein Werkstattgespräch im Bonner Forschungskolleg normative Gesellschaftsgrundlagen (FnG) statt. Die dort gehaltenen Vorträge sind in diesem Sammelband zusammengefasst und durch einen Beitrag des Herausgebers zur europäischen Verfassungskrise nach dem PSPP-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 5. Mai 2020 ergänzt.
Inhaltsübersicht
Vorwort: Strategische Autonomie als Leitbild – Udo Di Fabio: Die Selbstbehauptung Europas als Idee – Martin Nettesheim: Selbstbehauptung der EU durch Schutz des impliziten sozialen Kontrakts – Andreas Rose: »Im Namen Europas“. Eine ‚Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik': Chimäre oder reale Chance zur Selbstbehauptung Europas? – Klaus Ferdinand Gärditz: Grenzrechtspolitik als europäischer Selbstfindungsprozess – Frank Schorkopf: Normative Selbstbehauptungen. Werte, Rechtsstaat und Finanzen im Dienst des »European way of life« – Udo Di Fabio: Europas Verfassungskrise
Personen

Udo Di Fabio Geboren 1954; Studium der Rechtswissenschaft und Sozialwissenschaften; 1988 Promotion (Dr. jur.); 1990 Promotion (Dr. sc. pol.); 1993 Habilitation; Professuren an den Universitäten Münster, Trier und München, seit 2003 Bonn; 1999–2011 Richter des Bundesverfassungsgerichts, Zweiter Senat; Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Künste des Landes Nordrhein-Westfalen; Gründungsdirektor des Forschungskollegs normative Gesellschaftsgrundlagen.

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