Die Struktur des Delikts im Kartellschadenersatzrecht 978-3-16-159011-5 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Theresa Schüssel-Kohlhäufl

Die Struktur des Delikts im Kartellschadenersatzrecht

Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Feststellungswirkung des § 33b GWB

2020. XVII, 192 Seiten.

Beiträge zum Kartellrecht 6

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ISBN 978-3-16-159011-5
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Theresa Schüssel-Kohlhäufl untersucht die Reichweite der Haftung von Kartelltätern im Kartelldeliktsrecht. Im Fokus ihrer Analyse steht der Zeitaspekt des Kartellverstoßes. Unter welchen Voraussetzungen und wie lange haften Kartellanten, die zu wettbewerbskonformem Verhalten zurückkehren, zivilrechtlich für den Kartellverstoß?
Das Kartelldeliktsrecht hat mit der Entwicklung des Private Enforcement an Bedeutung gewonnen. Die Praxis sieht sich im Zusammenhang mit Schadenersatzklagen von Abnehmern der Kartellanten mit Fragen konfrontiert, die die Reichweite eines Hardcore-Verstoßes und der durch ihn bewirkten Schadensfolgen betreffen. Schützt die Rückkehr eines Unternehmens zu wettbewerbskonformem Verhalten vor der Haftung für den Kartellverstoß? Gibt es zeitliche Grenzen? Haftet ein Unternehmen auch dann für Teile eines wettbewerbswidrigen Geschehens, wenn es auf dem betroffenen Markt nicht tätig ist? Theresa Schüssel-Kohlhäufl analysiert die »gemeinschaftlich begangene Tat« des BGB-Deliktsrechts in ihrer kartellschadenersatzrechtlichen Einkleidung. Sie berücksichtigt dabei auch den Einfluss der Rechtsfigur der komplexen und fortdauernden Zuwiderhandlung (single, complex and continuous infringement) des EU-Bußgeldrechts.
Personen

Theresa Schüssel-Kohlhäufl Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Tübingen; Rechtsreferendariat in Stuttgart und Frankfurt a.M.; Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Tübingen; seit 2018 Richterin im OLG-Bezirk Stuttgart.

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