Die Weisheit und der Gottessohn 978-3-16-156063-7 - Mohr Siebeck
Theologie

Ulrike Mittmann

Die Weisheit und der Gottessohn

Studien zur hermeneutischen Grundlegung einer Theologie des Neuen Testaments

2020. Ca. 430 Seiten.
erscheint im Mai

Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament

ca. 150,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-156063-7
in Vorbereitung
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Der vorliegende Band versammelt Aufsätze Ulrike Mittmanns, in denen sie die These etabliert, dass das Urchristentum Jesus von Nazareth im Horizont des weisheitlich-binitarischen Gottesbildes des frühen Judentums Christus als den präexistenten und mit Gott wesenseinen Gottessohn erkannte und damit den Grund legte für die spätere trinitarische Ausformung des Gottesbildes.
Die vorliegende Sammlung von Einzelstudien Ulrike Mittmanns zielt auf einen hermeneutischen Neuansatz in der Grundlegung einer Theologie des Neuen Testaments. Neu gegenüber allen bisherigen Versuchen, das Neue Testament einer theologischen Gesamtanalyse zu unterziehen, ist die für alle untersuchten Schriften geltende Verankerung in der alttestamentlich-jüdischen Weisheit. Die Autorin zeigt, dass die christologische Entwicklung sich im Horizont der alttestamentlich-jüdischen Weisheit vollzog, die in hellenistischer Zeit alle Bereiche theologischer Reflexion umfassend systematisierte. Die Systematisierung ging einher mit der Ausformung eines binitarischen Gottesbildes, das wegweisend war für die christologische Reflexion des Urchristentums und die spätere Ausbildung eines trinitarischen Gottesbildes.
Personen

Ulrike Mittmann Geboren 1961; Studium der Ev. Theologie; 1995 Promotion; 2005 Habilitation; seit 2008 Professorin für Neues Testament und Antike Religionsgeschichte an der Universität Osnabrück; 2011 Ordination zur Pastorin im Ehrenamt durch die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers.
https://orcid.org/0000-0003-4416-945X

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