Philosophie

Kerstin Krauß

Ethik der Empathie

Eine Grundlegung

2022. Ca. 320 Seiten.
erscheint im Februar

Perspektiven der Ethik

ca. 85,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
eBook PDF
ISBN 978-3-16-161484-2
in Vorbereitung
Empathie ist schwierig in eine normativ-ethische Form zu gießen, wenn diese eine Tauglichkeit für Lebenszusammenhänge haben soll. Kerstin Krauß zeigt jedoch, dass es nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist, im Sinne bewussten Lebenssich selbst über die folgende Frage zu verständigen: Wie sollte bzw. wie möchte ich anderen Menschen begegnen?
Empathie gehört zu den vermeintlichen Selbstverständlichkeiten sozialen Miteinanders. Zumindest lässt dies die hohe Frequentierung vermuten, in der ihre Semantik im alltäglichen Sprachgebrauch und Verständnis auftritt. Tatsächlich jedoch handelt es sich um ein Phänomen, das facettenreicher und vielschichtiger kaum sein könnte. Erst recht aber als sittliche Kategorie verharrt Empathie in einem diffusen Vakuum zwischen diagnostizierbarer Defizienz und ethischer Supererogation. Kerstin Krauß beleuchtet die interdisziplinäre Befundlage über Beschaffenheit und Potenzial von Empathie, eruiert auf dieser Basis die Möglichkeitsbedingungen normativ-ethischen Sprechens über Empathie und untersucht erstmals grundlegend und systematisch Normen der Empathie. Damit ermutigt sie zu einem ethischen Diskurs, der Empathie als Kategorie bewussten Lebens ernst nimmt.
Personen

Kerstin Krauß Geboren 1988; Studium Ev. Theologie und Germanistik (Gymnasiallehramt); Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Universität Jena; 2020 Promotion; seit 2021 im Thüringer Schuldienst.
https://orcid.org/0000-0003-1549-072X

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