Rechtswissenschaft

Max Fabian Starke

EU-Grundrechte und Vertragsrecht

2016. XVII, 445 Seiten.

Studien zum Privatrecht 58

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ISBN 978-3-16-154978-6
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Ob bei der Klauselkontrolle, Versicherungsprämien oder dem Jahresurlaub: Der EuGH beruft sich auf EU-Grundrechte vermehrt auch in vertragsrechtlichen Fällen. Im Spannungsfeld zwischen Privatautonomie und privater Macht prägt das Paradigma der Marktintegration diese europäische Konstitutionalisierung.
Die Wirkung der Grundrechte der Europäischen Union reicht bis in alltägliche vertragsrechtliche Fälle hinein. Vor dem EuGH hat sich das etwa bei allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Jahresurlaub oder Versicherungsprämien gezeigt. Solche konkreten Entscheidungen werfen sehr grundsätzliche Fragen auf. Wie kann diese europäische Konstitutionalisierung des Vertragsrechts dogmatisch strukturiert werden, welche Formen nimmt sie an, und wo liegen ihre Grenzen? Aus inhaltlicher Sicht fragt sich, in welche Richtung die EU-Grundrechte das Vertragsrecht substanziell verändern, insbesondere, was die Implikationen für die Privatautonomie und die Bedeutung privater Macht angeht. Um diesen Fragen nachzugehen, verknüpft Max Fabian Starke auf Grundlage einer detaillierten Analyse der EuGH-Rechtsprechung europäische und nationale Dogmatiken, Vertragstheorie und Grundrechtstheorie.
Personen

Max Fabian Starke Geboren 1986; Studium in Münster und Sevilla; 2012 Erste juristische Prüfung; wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2014 LL.M. in Cambridge; 2016 Promotion; seit 2015 Referendar am Kammergericht Berlin.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht (RabelsZ) — 2018, 860–863 (Arthur Hartkamp)
In: Revue Hellenique des Droits de l'homme — 2017, 980