Europäisches Kollisionsrecht und internationale Schiedsgerichtsbarkeit 978-3-16-155812-2 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Sebastian Gößling

Europäisches Kollisionsrecht und internationale Schiedsgerichtsbarkeit

Die Bedeutung der Rom I-Verordnung bei der Bestimmung des anwendbaren materiellen Rechts durch internationale Handelsschiedsgerichte mit Sitz in der EU

2019. XX, 250 Seiten.
erscheint im Juni

Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht 417

64,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-155812-2
in Vorbereitung
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Internationale Handelsschiedsgerichte bilden regelmäßig den Gegenstand breit angelegter Kontroversen. Sebastian Gößling untersucht die Frage, inwieweit sie vom Anwendungsbefehl des europäischen Kollisionsrechts erfasst sind und was dies für die zukünftige Rechtsfindung sowie die Rolle von Schiedsgerichten in der Europäischen Union bedeutet.
Die Frage, inwieweit internationale Handelsschiedsgerichte vom Anwendungsbefehl staatlichen Rechts erfasst sind, ist seit langem Gegenstand der rechtswissenschaftlichen Diskussion. Sie ist bis heute in vielen Bereichen ungeklärt. Besondere Relevanz kommt ihr bei der kollisionsrechtlichen Bestimmung des materiellen Rechts zu. Vor dem Hintergrund der europäischen Kollisionsrechtsharmonisierung und des Anwendungsvorrangs des Unionsrechts stellt sich die Frage aktueller denn je. Sebastian Gößling nimmt die veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen zum Anlass, den Anwendungsbereich des europäischen Kollisionsrechts neu zu analysieren. Anhand einer Untersuchung der Rom I-Verordnung werden dabei konkrete Folgen für die Rechtsanwendung durch Handelsschiedsgerichte mit Sitz in der Europäischen Union abgeleitet und übergreifende Gedanken zur Integration der Handelsschiedsgerichtsbarkeit in den europäischen Rechtsraum entwickelt.
Personen

Sebastian Gößling Geboren 1985; Studium der Rechtwissenschaft in Freiburg im Breisgau, Grenoble (Frankreich) und Münster; 2012 erstes Staatsexamen; Wiss. Mitarbeiter am Institut für internationales Wirtschaftsrecht der Universität Münster; Wiss. Assistent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg; Referendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht; 2017 zweites Staatsexamen; seit 2017 Rechtsanwalt in Berlin.
https://orcid.org/0000-0001-5383-3186

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