Europäisierung des Verwaltungsprozessrechts im Diskurs der Rechtswissenschaft 978-3-16-160842-1 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Sönke Knickmeier

Europäisierung des Verwaltungsprozessrechts im Diskurs der Rechtswissenschaft

2021. XV, 436 Seiten.

Beiträge zum Verwaltungsrecht 20

94,00 €
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ISBN 978-3-16-160842-1
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Seit langem diskutiert die Rechtswissenschaft die Europäisierung des Verwaltungsprozessrechts. Die Betrachtung des Diskurses zeigt, dass dogmatische Vorstellungen die Wahrnehmung der Europäisierung beeinflussen. Dabei werden Vorannahmen und Entwicklungspfade z. B. bei der Klagebefugnis oder der Kontrolldichte sichtbar.
Die Europäisierung des Verwaltungsprozessrechts wird seit langem als prägendes rechtswissenschaftliches Phänomen wahrgenommen und diskutiert. Statt ihre Konsequenzen dogmatisch zu untersuchen, betrachtet Sönke Knickmeier den dogmatischen Diskurs selbst. Dabei zeigt sich, dass die nationale Vorstellung von Dogmatik die Wahrnehmung europarechtlich geforderter Rechtsänderungen beeinflusst. Die gewählte Perspektive einer Beobachtung zweiter Ordnung vermag etwaige Vorannahmen zu explizieren und Entwicklungspfade sowie Pfadabhängigkeiten aufzuzeigen. Zugleich werden dadurch potentielle Weiterungen von Argumentationen für die Verarbeitung von Anforderungen des Europarechts sichtbar gemacht. Als Beispiele dienen insbesondere klassische Themen des Verwaltungsprozessrechts wie die Klagebefugnis bzw. subjektive öffentliche Rechte, die Bedeutung des Verfahrensrechts und die Kontrolldichte.
Personen

Sönke Knickmeier Geboren 1983; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg und Aarhus Universitet; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Telekommunikations- und Medienrecht der Universität Hamburg; Rechtsreferendar beim Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg; Richter im Justizdienst des Landes Niedersachsen, Verwaltungsgericht Oldenburg.

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