Faires Verständigungsverfahren durch Transparenz 978-3-16-156093-4 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Christoph Henckel

Faires Verständigungsverfahren durch Transparenz

Mitteilungs- und Dokumentationspflichten im Rahmen der strafprozessualen Verständigung

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ISBN 978-3-16-156093-4
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Transparenz um jeden Preis? Laut Bundesverfassungsgericht ist die Einhaltung der flankierenden Transparenzvorschriften Voraussetzung für eine verfassungskonforme Verständigung im Strafprozess. Christoph Henckel untersucht, warum der Transparenz diese Bedeutung zukommt. Zudem entwickelt er Vorgaben für die Auslegung und Anwendung der 2009 geschaffenen Vorschriften.
Die Transparenz der Verständigung war das erklärte Ziel des Gesetzgebers, als er diese 2009 in den deutschen Strafprozess eingeführt hat. Die zu diesem Zweck geschaffenen Mitteilungs- und Dokumentationspflichten beschäftigen seitdem nicht nur Fachgerichte und Rechtswissenschaft. Auch das Bundesverfassungsgericht hat sie in seinem grundlegenden Urteil zur verfassungsrechtlichen Zulässigkeit der Verständigung besonders hervorgehoben. Transparenz gehöre zum Kern des gesetzgeberischen Schutzkonzepts; eine Verständigung sei nur zulässig, wenn auch die Transparenzvorschriften eingehalten würden. Funktion, Anwendungsbereich und Umfang der Transparenzpflichten bleiben jedoch weiter offen.
Christoph Henckel entwickelt Transparenz als wesentlichen Bestandteil eines verfassungskonformen Verständigungsverfahrens und leitet daraus Vorgaben für die Auslegung und Anwendung der Vorschriften her.
Personen

Christoph Henckel Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaft an der Bucerius Law School, Hamburg und am Georgetown University Law Center, Washington DC; wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für deutsches, europäisches und internationales Strafrecht und Strafprozessrecht, einschließlich Medizin-, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht der Bucerius Law School, Hamburg; 2018 Promotion; seit 2016 Referendar am Hanseatischen Oberlandesgericht.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Neue Justiz — 74 (2020), 279 (Oliver Michaelis)