From Jerusalem Priest to Roman Jew 978-3-16-152386-1 - Mohr Siebeck
Judaistik

Michael Tuval

From Jerusalem Priest to Roman Jew

On Josephus and the Paradigms of Ancient Judaism

[Vom Jerusalemer Priester zum römischen Juden. Über Josephus und Paradigmen des antiken Judentums.]

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ISBN 978-3-16-152386-1
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Veröffentlicht auf Englisch.
Michael Tuval liefert eine diachrone Untersuchung der Religion von Flavius Josephus. Er analysiert dessen Werke Geschichte des judäischen Krieges und Jüdische Altertümer und vergleicht ihre Darstellung der jüdischen Religiosität.
Michael Tuval liefert eine diachrone Untersuchung der Religion von Flavius Josephus. Weil die Diasporajuden nicht regelmäßig am religiösen Leben im Jerusalemer Tempel teilnehmen konnten, behauptet der Autor, dass sie andere Muster für die Ausübung der jüdischen Religiosität entwickelten. Er sieht Josephus als einen Juden, der seine Karriere als judäischer Priester begann, aber dann nach Rom zog und langsam zu einem Intellektuellen der Diaspora wurde. Josephus' erstes Werk, Geschichte des judäischen Krieges, zeigt das Judentum aus der Perspektive eines judäischen Priester, mit dem Tempel und dem Kult im Zentrum. Nachdem beide verloren gegangen sind, schwand die religiöse Hoffnung. Tuval analysiert auch Jüdische Altertümer, welches fünfzehn Jahre später geschrieben wurde. Das religiöse Bild hatte sich drastisch verändert: Der Tempel wurde durch das Gesetz an den Rand gedrängt oder ersetzt.
Personen

Michael Tuval Born 1971; 1998 BA; 2003 MA; 2012 PhD, Hebrew University of Jerusalem, Israel; has lectured for several years on Jewish history at the Hebrew University of Jerusalem; at present a postdoctoral researcher in Munich.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: New Testament Abstracts — 58 (2014), S. 454
In: Biblische Zeitschrift — 60 (2016), S. 311–313 (Claudia Losekam)
In: Review of Biblical Literature — http://www.bookreviews.org (06/2015) (Jonathan Klawans)
In: Revue d'histoire et de Philosophie Religieuses — 94 (2014), S. 348–349 (Ch. Grappe)
In: Theologische Literaturzeitung — 139 (2014), S. 1431–1433 (Sören Swoboda)
In: Svensk Exegetisk Arsbok — 80 (2015), S. 258–260 (Gunnar Haaland)