Theologie

Gemeinsam Christsein

Potenziale und Ressourcen einer Theologie der Ökumene für das 21. Jahrhundert
Herausgegeben von Rebekka A. Klein

2020. VIII, 289 Seiten.

Dogmatik in der Moderne 34

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ISBN 978-3-16-159613-1
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Gemeinsam Christsein in versöhnter Verschiedenheit – dies möchten Kirchen, Konfessionen, Kulturen und Glaubensgemeinschaften des Christentums weltweit. Doch wie kann die Ökumene als ein kirchenpolitisches und theologisches Projekt der universellen Christenheit im 21. Jahrhundert weitergedacht und neu interpretiert werden? Die Beiträge dieses Bandes wollen der Ökumenischen Bewegung des Christentums Impulse zu ihrer Erneuerung und Fortschreibung geben.
Gemeinsam Christsein in versöhnter Verschiedenheit – dies möchten Kirchen, Konfessionen, Kulturen und Glaubensgemeinschaften des Christentums weltweit. Doch wie kann die Ökumene als ein kirchenpolitisches und theologisches Projekt der universellen Christenheit im 21. Jahrhundert weitergedacht und neu interpretiert werden? Die Beiträge dieses Bandes wollen der Ökumenischen Bewegung des Christentums Impulse zu ihrer Erneuerung und Fortschreibung geben. Sie entwickeln neue theologische Deutungen der Praxis ökumenischer Verständigung, des Zieles einer Einheit der Kirche und des Verhältnisses von Konfession und Ökumene. Gesellschaftspolitisch erkunden sie das Verhältnis der Ökumene zu Kosmopolitismus und Multikulturalismus. Im Gespräch mit der Theologie der Religionen, der Komparativen Theologie, dem Postkolonialismus und dem Dialog der Religionen werfen sie einen Blick auf das, was Ökumene in einer globalisierten Welt sein kann.
Inhaltsübersicht
Rebekka A. Klein: Einleitung. Potenziale und Ressourcen einer Theologie der Ökumene – Ulrich H.J. Körtner: Ökumene im 21. Jahrhundert

I. TRENDS DER ÖKUMENE IM 21. JAHRHUNDERT
Wolfgang Thönissen: Zwischen Konfession und Ökumene. Auf der Suche nach christlicher Identität – Annemarie Mayer: Zur Zukunft einer Ökumene der Institutionen. Das Beispiel der Gemeinsamen Arbeitsgruppe – Stefan Dienstbeck: Verletzlichkeit als Chance. Eine kritische Revision des lutherischen Kirchenbegriffs in ökumenischer Absicht – Dorothea Sattler: Geistliche Ökumene. Eine Option – Rebekka A. Klein: Demut. Zur Orientierung des ökumenischen Ethos der Kirchen

II. SOZIALE UND POLITISCHE HORIZONTE EINER ERNEUERUNG DER ÖKUMENE
Markus Mühling: Ökumenische Weglinien. Anthropologische Kriterien ökumenischer Orientierung – Risto Saarinen: Ökumenische Anerkennung. Ein altes Konzept neu betrachtet – Rebekka A. Klein: Versöhnte Vielfalt. Die Einheit der Kirchen und ihre Vorbildfunktion für Europa

III. POSTKOLONIALE UND GLOBALE HERAUSFORDERUNGEN DER ÖKUMENE
André Munzinger: Kosmopolitische Ökumene? Eine interkulturelle Zeitdiagnose – Claudia Jahnel: Vernakular-kosmopolitische Ökumene, oder: Einheit von den Margins und Fissuren her denken

IV. ÜBERSCHREITUNGEN DER ÖKUMENISCHEN THEOLOGIE
Perry Schmidt-Leukel: Fraktale und Ökumene. Eine Theorie religiöser Vielfalt – Marianne Moyaert: Komparative Theologie zwischen Text und Ritual

V. SCHLUSS
Bassam Tibi: Islam und Pluralismus der Religionen als Grundlage für Weltfrieden
Personen

Rebekka A. Klein Geboren 1980; 1999–2005 Studium der Ev. Theologie in Halle/S., Zürich und Marburg; 2009 Promotion; 2015 Habilitation; seit 2017 Professorin für Systematische Theologie/Ökumene und Dogmatik an der Ruhr-Universität Bochum.
https://orcid.org/0000-0002-9665-4759

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