Gesammelte Werke 978-3-16-146094-4 - Mohr Siebeck
Philosophie

Hans-Georg Gadamer

Gesammelte Werke

Band 8: Ästhetik und Poetik I: Kunst als Aussage

1993. IX, 451 Seiten.
74,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-146094-4
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»Was die griechische Philosophie für uns bedeutet, ist die Unmittelbarkeit, mit der die gesprochene Sprache in den Begriff drängt, so daß es keiner Destruktion einer erstarrten und verfremdeten Schul- und Fachsprache bedarf, und auf der anderen Seite ist es die Nachbarschaft zu dem dichterischen Wort, das auch aus der gesprochenen Sprache und ihrem lebendigen Gebrauch in eine andere Gattung des Wahrseins und des Seiendseins hineinragt. So stellen die beiden Bände 8 und 9 das langsame Wachstum der inneren Verflechtung von Theorie und Praxis dar, das sich über drei Jahrzehnte erstreckt und neben den Studien zur griechischen Philosophie den anderen Grenzwert markiert, zu dem die hermeneutische Erfahrung reicht. Beides sind Erfahrungen der Sprachlichkeit und ihrer undurchschaubaren, fast magischen Gewalt. Beide, die griechische Philosophie und die Sprache der Dichtung und der anderen Künste, haben etwas von der Unmittelbarkeit der Daseinserfahrung, zu der sich das fragende Wesen Mensch genötigt sieht.« - Aus dem Vorwort zu Band 8
»Was die griechische Philosophie für uns bedeutet, ist die Unmittelbarkeit, mit der die gesprochene Sprache in den Begriff drängt, so daß es keiner Destruktion einer erstarrten und verfremdeten Schul- und Fachsprache bedarf, und auf der anderen Seite ist es die Nachbarschaft zu dem dichterischen Wort, das auch aus der gesprochenen Sprache und ihrem lebendigen Gebrauch in eine andere Gattung des Wahrseins und des Seiendseins hineinragt. So stellen die beiden Bände 8 und 9 das langsame Wachstum der inneren Verflechtung von Theorie und Praxis dar, das sich über drei Jahrzehnte erstreckt und neben den Studien zur griechischen Philosophie den anderen Grenzwert markiert, zu dem die hermeneutische Erfahrung reicht. Beides sind Erfahrungen der Sprachlichkeit und ihrer undurchschaubaren, fast magischen Gewalt. Beide, die griechische Philosophie und die Sprache der Dichtung und der anderen Künste, haben etwas von der Unmittelbarkeit der Daseinserfahrung, zu der sich das fragende Wesen Mensch genötigt sieht.« - Aus dem Vorwort zu Band 8
Personen

Hans-Georg Gadamer Hans G. Gadamer, (1900–2002); 1918–19 Studium der Philosophie in Breslau; 1919–22 Studium in Marburg; 1922 Promotion bei Paul Natorp; 1928 Habilitation bei Martin Heidegger; 1928–37 Privatdozent für Philosophie in Marburg; 1937 a.o. Professor in Marburg; 1939 Ruf nach Leipzig; 1945 Dekan der philosophischen Fakultät in Leipzig, 1946 Rektor der Universität Leipzig; 1947 Ruf nach Frankfurt am Main; 1949 Ruf nach Heidelberg; 1951 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; 1968 Emeritierung und Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Weiterführung der Lehrtätigkeit, auch in Amerika und Italien.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: ORF – Österreichischer Rundfunk — http://science.orf.at/stories/1643606/ (04/2010) (Nikolaus Halmer)
In: Dialogo Filosofico — (1994), Nr. 29, S. 303
In: Referatedienst Literaturwissensch. — Jg. 27 (1995), Nr. 2, S. 305–308 (Udo Tietz)
In: Deutsche Zeitschrift f. Philosophie — (1994), Nr. 4,S. 719–723 (Ruth Sonderegger)
In: Rhein-Neckar-Zeitung — 6./7.8.1994, S. 39 (Sebastian Luft)
In: Archives de Philosophie — Vol. 61, (1998), Nr. 3, S. 546–547 (Pierre Fruchon)
In: Philosophischer Literaturanzeiger — Bd. 47, (1994), Nr. 4, S. 315–318 (Dr Reinhard Mehring)