Informationelle Selbstbestimmung – Vision oder Illusion? 978-3-16-150905-6 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Hans Peter Bull

Informationelle Selbstbestimmung – Vision oder Illusion?

Datenschutz im Spannungsverhältnis von Freiheit und Sicherheit

2., aktualisierte Auflage; 2011. IX, 142 Seiten.
29,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-150905-6
lieferbar
»In diesen Fragen sei auf ein unverzichtbares Buch verwiesen, das […] Hans Peter Bull […] der Datenschutzgemeinde zugänglich gemacht hat. Es werden Antworten auf die Grundfrage nach dem Sinn und Zweck des Datenschutzes dargelegt. […] Wer sich in dieser Diskussion aktiv beteiligen will, wird an diesem Werk mit seinen unzähligen Gedanken zum Datenschutz nicht herumkommen. Es ist zu hoffen, dass die Diskussion derart konstruktiv und nüchtern weitergeht.«
Philipp Kramer Datenschutz-Berater 2010, Heft 4, 21
Das »Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung« wird als eine besonders bedeutsame Entdeckung des Bundesverfassungsgerichts angesehen. Informationelle Selbstbestimmung ist aber bei genauer Betrachtung eine illusionäre, nicht realisierbare Vorstellung; sie verursacht falsche Erwartungen und rechtspraktische Probleme. Hans Peter Bull, der erste Bundesbeauftragte für den Datenschutz, weist nach, wie der gebotene Datenschutz auf eine solidere Basis gestellt werden kann. Es geht ihm um Rechtspolitik mit Augenmaß und die Vereinbarkeit von Freiheit und Sicherheit.
Personen

Hans Peter Bull Geboren 1936; 1978–83 Bundesbeauftragter für den Datenschutz; 1988–95 Innenminister des Landes Schleswig-Holstein; Professor em. für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre an der Universität Hamburg.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Revue Hellenique des Droits de l'homme — 2012, 1240
In: Zeitschr.f. Öffentliches Recht — 2014, 529–530 (Dietmar Jahnel)