Interaktionszentrierte Grundrechtstheorie 978-3-16-155885-6 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Roland Broemel

Interaktionszentrierte Grundrechtstheorie

2020. Ca. 680 Seiten.
erscheint im Januar

Jus Publicum

ca. 120,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
eBook PDF
ISBN 978-3-16-155885-6
in Vorbereitung
Auch verfügbar als:
Grundrechte werden in sozialen Kontexten ausgeübt. Roland Broemel beschreibt die ambivalenten Effekte von Interaktionszusammenhängen übergreifend. Dabei zeigt er auf nationaler und europäischer Ebene rechtsdogmatische sowie methodische Konsequenzen auf.
Soziale Interaktionen prägen die Rahmenbedingungen der Grundrechtsausübung. Trotz ihrer Bedeutung werden diese Zusammenhänge dogmatisch bislang nur punktuell verarbeitet. Roland Broemel entfaltet grundrechtsübergreifend eine interaktionszentrierte Perspektive. Diese beschreibt die wissensgenerierende Funktion von Interaktionszusammenhängen und deren ambivalente Effekte typisierend. Sie zieht auf nationaler Ebene dogmatische Konsequenzen nach sich, etwa für die Konzeption mittelbarer Grundrechtseingriffe oder die Ausgestaltung grundrechtlicher Schutzbereiche. Auf Unionsebene akzentuiert sie die Bedeutung von Interaktionen für den Binnenmarkt. Die interaktionszentrierte Perspektive grenzt dabei die Grundrechte konzeptionell von den Grundfreiheiten ab und entwickelt methodische Grundsätze des Grundrechtsschutzes, auch bei der Verzahnung mit den Gewährleistungen der Europäischen Menschenrechtskonvention.
Personen

Roland Broemel Geboren 1980; Studium der Rechtswissenschaften in Bayreuth, Bordeaux und Hamburg; 2010 Promotion; 2017 Habilitation; seit 2018 Professor für Öffentliches Recht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Rezensionen

Für diesen Titel liegen noch keine Rezensionen vor.