Lizenzen als Kreditsicherheiten 978-3-16-150916-2 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Gabriele Koziol

Lizenzen als Kreditsicherheiten

Zivilrechtliche Grundlagen in Deutschland, Österreich und Japan

49,00 €
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fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-150916-2
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Aufgrund der steigenden wirtschaftlichen Bedeutung von Immaterialgüterrechten entsteht ein immer größeres Bedürfnis Lizenzen zur Erlangung von Liquidität einzusetzen. Gabriele Koziol untersucht rechtsvergleichend für das deutsche, österreichische und japanische Recht, wie Nutzungsrechte an Immaterialgütern als Kreditsicherheiten verwendet werden können.
Patente, Marken und Urheberrechte stellen wertvolle Vermögenswerte dar. Insbesondere für Unternehmen im Technologie- oder Softwarebereich ergibt sich daraus das Bedürfnis, Immaterialgüterrechte sowie Nutzungsrechte an diesen als Sicherheiten für die Erlangung von Liquidität einzusetzen. Bei der Verwendung von Lizenzen als Kreditsicherheiten stellt sich zunächst die Frage, wie Lizenzen rechtlich einzuordnen sind. Ferner sind die Voraussetzungen für die Begründung von Sicherungsrechten an Lizenzen zu untersuchen. Prüfstein jedes Sicherungsmittels ist schließlich der Insolvenzfall, wobei nicht nur die Bestandfestigkeit des Sicherungsrechts zu erörtern ist, sondern auch das Schicksal der Lizenz selbst. Gabriele Koziol untersucht das bislang kaum behandelte Thema der Verwendung von Lizenzen als Kreditsicherheiten rechtsvergleichend für das deutsche, österreichische und japanische Recht, wobei sie sich um möglichste Einbindung in das allgemeine Zivilrecht bemüht.
Personen

Gabriele Koziol Geboren 1981; Studium der Rechtswissenschaften und des Übersetzens (Englisch, Japanisch) an der Universität Wien und der University of Sheffield; seit 2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Professur für Japanisches Recht, Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Die Bank — 2012, Heft 5, 89 (André Niedostadek)
In: ZIK – InsolvenzR u. Kreditschutz — 2012, 138–139 (Andreas Konecny)