Materialisierung des Zivilverfahrensrechts 978-3-16-156841-1 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Friederike Jurczyk

Materialisierung des Zivilverfahrensrechts

Der Einfluss schuldvertraglicher Sonderwertungen zugunsten des Schwächeren auf das Erkenntnisverfahren nach der ZPO

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ISBN 978-3-16-156841-1
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Unter dem Schlagwort der »Materialisierung« wird der Einfluss materiellrechtlicher Sonderwertungen auf den Zivilprozess diskutiert. Friederike Jurczyk untersucht diese Entwicklung anhand verbraucherschützender Regelungen im weiteren Sinne und vergleicht sie mit Forderungen nach mehr Verbraucherschutz und alternativer Streitbeilegung.
Unter dem Schlagwort der »Materialisierung« wird diskutiert, wie materiellrechtliche Sonderwertungen zugunsten der schwächeren Partei auf den Zivilprozess Einfluss nehmen. Besonderes Augenmerk liegt hier auf verbraucherschützenden Regelungen im weiteren Sinne, welche die Privatautonomie einschränken. Im Erkenntnisverfahren hat dies zur Folge, dass ohne prozessuale Rechtfertigung von Verfahrensgrundsätzen des Zivilprozessrechts wie dem Grundsatz des Beklagtengerichtsstandes und der Parteiherrschaft abgewichen wird. Anhand des ehemaligen Abzahlungsrechts, des Verbraucherrechts, des Versicherungsrechts, des Wohnraummietrechts und des Fernunterrichtsrechts untersucht Friederike Jurczyk den Status quo und die Bedeutung dieser Entwicklung. Anschließend setzt sie diese in Relation zu Forderungen nach mehr Verbraucherschutz im Zivilprozess und Neuerungen im Recht der alternativen Streitbeilegung.
Personen

Friederike Jurczyk Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaften in Regensburg und Madrid; wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Juristischen Fakultät der Universität Regensburg; derzeit Rechtsreferendarin im Bezirk des OLG Nürnberg.

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