Normative Tatbestandsmerkmale in der strafrichterlichen Rechtsanwendung 978-3-16-154580-1 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Milan Kuhli

Normative Tatbestandsmerkmale in der strafrichterlichen Rechtsanwendung

Institutionelle, rechtsverweisende und dichte Elemente im Strafrecht

2018. XXV, 474 Seiten.

Jus Poenale 14

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ISBN 978-3-16-154580-1
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Bis zu welchem Grad ist ein Strafurteil überprüfbar? Diese Frage stellt sich unter anderem dann, wenn ein Gericht Tatbestandsmerkmale anzuwenden hat, die auf außerstrafrechtliche Norm- und Wertordnungen verweisen.
Welchen Spielraum hat ein Strafgericht in der Rechtsanwendung? Wie weit reicht seine Entscheidungskompetenz? Diese grundsätzlichen Fragen gewinnen an Relevanz, wenn die Anwendung sogenannter normativer Tatbestandsmerkmale in Rede steht. Während gängige Ansätze in der Strafrechtswissenschaft diese Gesetzeselemente primär im Hinblick auf den Tätervorsatz beleuchten, widmet Kuhli sich den normativen Merkmalen unter dem Blickwinkel ihrer richterlichen Anwendung. Er zeichnet hierfür zunächst die historische Entwicklung des Konzepts normativer Elemente nach, um auf dieser Basis ein eigenes sprachtheoretisches Modell zu entwerfen. Die sich anschließende Untersuchung grundlegender Anwendungsprobleme behandelt den gegenwärtigen Diskurs über Beurteilungsspielräume in der Revision und Fragen der strafrichterlichen Bindung an zivilgerichtliche Entscheidungen.
Personen

Milan Kuhli Geboren 1979; Studium der Rechtswissenschaft (1. Staatsexamen) und der Mittleren und Neueren Geschichte und der Politologie (M.A.); juristisches Referendariat (2. Staatsexamen); Promotionen zum Dr. jur und Dr. phil. und Habilitation an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main; dort zunächst Wissenschaftlicher Mitarbeiter; von Februar bis September 2015: Inhaber der Juniorprofessur für Strafrecht an der Universität Mannheim; WS 2015/2016: Vertretung des Lehrstuhls für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg; seit SoSe 2016: Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht einschließlich ihrer internationalen Bezüge an der Universität Hamburg.

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