Wirtschaftswissenschaft

Hans Albert

Ökonomische Theorie als politische Ideologie

Das ökonomische Argument in der ordnungspolitischen Debatte

3., durchgesehene Auflage von 'Ökonomische Ideologie u. Politische Theorie' (Göttingen 1954); 2009. XVI, 232 Seiten.
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fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-150122-7
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Hans Albert analysiert den ideologischen Gehalt des ökonomischen Denkens und zeigt, daß die Gleichgewichtsökonomik weder explikativen noch normativen Wert hat. Das ökonomische Argument in der ordnungspolitischen Debatte, das auf dieser Theorie beruht, und das in der tagespolitischen Diskussion immer noch eine Rolle spielt, wird von ihm einer durchschlagenden Kritik unterzogen.
Hans Albert analysiert den ideologischen Gehalt des ökonomischen Denkens, der in der für die Grenznutzenlehre charakteristischen Zurechnungsidee zum Ausdruck kommt. Er unterwirft die Nomologisierung und die Axiologisierung der Gleichgewichtsidee und die damit verbundene Auszeichnung des Gleichgewichtspreissystems einer Kritik, die zeigt, daß diese Theorie weder explikativen noch normativen Wert hat, sondern ein ideologisch interpretierbares System ist. Das ökonomische Argument in der ordnungspolitischen Debatte greift auf diese Theorie zurück. Es wird gezeigt, daß die Entwicklung der Wohlfahrtsökonomik eine erhebliche Selbstkritik mit sich gebracht hat. Aber in der tagespolitischen Diskussion sind immer noch Argumente zu finden, die der hier dargestellten ökonomischen Ideologie entstammen. Im zweiten Teil des Werkes ist eine Revision der früheren Stellungnahmen des Autors zur ordnungspolitischen Problematik auf Grund einer Veränderung seiner philosophischen Auffassungen zu finden.
Personen

Hans Albert Geboren 1921; 1952 Promotion; 1952–58 Assistent am Forschungsinstitut für Sozial- und Verwaltungswissenschaften in Köln; 1957 Privatdozent; 1963–89 o. Professor für Soziologie und Wissenschaftslehre an der Universität Mannheim; seit 1989 emeritiert.

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