Permeabilität im europäischen Verfassungsrecht 978-3-16-150744-1 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Mattias Wendel

Permeabilität im europäischen Verfassungsrecht

Verfassungsrechtliche Integrationsnormen auf Staats- und Unionsebene im Vergleich

2011. XXXII, 764 Seiten.

Verfassungsentwicklung in Europa 4

144,00 €
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Leinen
ISBN 978-3-16-150744-1
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Unter dem Leitbegriff der Permeabilität erarbeitet Mattias Wendel die verfassungsrechtlichen Grundlagen der wechselseitigen Durchlässigkeit des Rechts der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten auf verfassungsvergleichender Basis.
Permeabel ist, was Offenheit erlaubt. Unter dem Leitbegriff der Permeabilität erarbeitet Mattias Wendel die verfassungsrechtlichen Grundlagen der wechselseitigen Durchlässigkeit staatlichen und supranationalen Rechts in der Europäischen Union. Auf der Vergleichsbasis der Rechtsordnungen aller EU-Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten zeigt er die Modelle rechtlicher Permeabilität in ihren länderübergreifenden Rezeptionslinien auf und unterbreitet Vorschläge für ihre Weiterentwicklung. Zugleich geht er über die staatliche Blickrichtung hinaus, wenn er in einer perspektivischen Wendung nach der Durchlässigkeit des Unionsrechts für das nationale Recht fragt. So entsteht ein Gesamtbild, in dem sich rechtliche Permeabilität als tragende Verbundtechnik eines europäischen Verfassungsrechts abzeichnet, dessen Normbestand zu Beginn des 21. Jahrhunderts grundlegend reformiert wurde.
Personen

Mattias Wendel Geboren 1978; Studium in Passau, Paris und Berlin; 2010 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2017 Habilitation ebendort; seit 2018 Inhaber der Professur für Öffentliches Recht, Internationales Recht, Europarecht und Rechtsvergleichung an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Allg.Ministerialbl.d.Bay.Staatsreg. — 2012, 360 (Ellen Scherbel)
In: Göttingische Gelehrte Anzeigen — 2014, 102–109 (Frank Schorkopf)
In: Revue Hellenique des Droits de l'homme — 2011, 1318
In: European Law Journal — 2012, 727–729 (Jacques Ziller)
In: Common Market Law Review — 2013, 289–291 (Tobias Lock)
In: Merkur — 2013, 641–647 (Alexandra Kemmerer)
In: Der Staat — 2015, 291–295 (Claudio Franzius)