Phänomene und Diskurse des Interreligiösen 978-3-16-159254-6 - Mohr Siebeck
Theologie

Phänomene und Diskurse des Interreligiösen

Beiträge aus christlicher Perspektive
Herausgegeben von Johannes Eurich, Fritz Lienhard, Manfred Oeming, Philipp Stoellger und Hendrik Stoppel

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ISBN 978-3-16-159254-6
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Das Phänomen der Begegnung zwischen verschiedenen Religionen ist vermutlich so alt wie die Menschheit und besteht seitdem sie religiös kommuniziert. Die Räume der Begegnung und die Diskurse, die sich daran entzünden, verändern sich dagegen ständig. Der vorliegende Band versucht, den Phänomenen und Diskursen des Interreligiösen aus christlicher Sicht auf die Spur zu kommen.
Das Phänomen der Begegnung zwischen verschiedenen Religionen ist vermutlich so alt wie die Menschheit und besteht seitdem sie religiös kommuniziert. Die Räume der Begegnung und die Diskurse, die sich daran entzünden, verändern sich dagegen ständig. Der vorliegende Band vereint Beiträge der internationalen Tagung »Formen und Funktionen der Interreligiosität«, die im Oktober 2018 in Heidelberg stattfand, mit Beiträgen weiterer Autoren, um den Phänomenen und Diskursen des Interreligiösen aus christlicher Sicht auf die Spur zu kommen. Der Bogen spannt sich von den Diskursen in biblischen Texten und der Geschichte anderer Religionsgemeinschaften über die zeitgenössische systematisch-theologische Diskussion und Ansätze einer normativen Fassung des Themas hin zu den Phänomenen in konkreten Handlungsfeldern der Gegenwart und im Alltag der Angehörigen der verschiedenen Religionsgemeinschaften.
Inhaltsübersicht
Zur Einleitung
Philipp Stoellger: Was ist das Problem, auf das Inter-Religio Antworten sucht? − Manfred Oeming: Interreligiosität als Verheißung für eine zeitgemäße Exegese − Fritz Lienhard: Praxis des interreligiösen Gesprächs − Johannes Eurich: Interreligiöse Fragestellungen in der Diakoniewissenschaft − Hendrik Stoppel: Überblick über die Beiträge dieses Bandes

Interreligiöses in Bibel und Geschichte
Manfred Oeming: Das Alte Testament als Modell für interreligiöses Lernen? − Christian Stahmann: »Building up communication …"Johannes 4 als religionstheologische Matrix − Yan Suarsana: Hindus – Heiden – Sarazenen - Religionswissenschaftliche Anmerkungen zur Geschichtedes interreligiösen Dialogs

Systematische Überlegungen im Spiegel unterschiedlicher Ansätze
Reinhold Bernhardt: Braucht es eine religionsphilosophische Grundlegungder Religionstheologie? − Philipp Stoellger: Religion als transkulturelles Mediumund Hermeneutik der Differenz als Antwort auf religiöse Diversität − Marius Timmann Mjaaland: Interreligiöser Glaube und gute Religion -Religionsphilosophische Perspektiven zu einer neuen Disziplin − Magnus Striet: Unvermeidbar normativ - Über »interreligiösen Dialog« in politischen Räumen

Interreligiöse Praktiken
Manfred Oeming: Essen, wie es Gott gefällt - Ein Beispiel aus dem Alltag interreligiösen Verstehens − Fritz Lienhard: Praxis der religiösen Alterität − Roland Stolte: Prophetischer Pragmatismus als interreligiöse Aufgabe − Andreas Herrmann: Das Spiel mit Gott - Ein Plädoyer für das interreligiöse Gebet − Johannes Eurich: Angefragte Identität - Zur interreligiösen Öffnung der Diakonievor dem Hintergrund des Wandels religiöser Sozialformen − Stephan Schaede: Religionspolitisches Orientierungsflimmern – Einige Beobachtungen zum interreligiösen Hantierenstaatlicher und kirchlicher Instanzen aus Akademieperspektive − Uwe Kai Jacobs: Interreligiöse und kontroversreligiöse Positionierungenim evangelischen Kirchenrecht
Personen

Johannes Eurich ist Professor für Praktische Theologie/Diakoniewissenschaft und Direktor des Diakoniewissenschaftlichen Instituts der Universität Heidelberg und außerordentlicher Professor für Praktische Theologie der Stellenbosch University in Südafrika.
https://orcid.org/0000-0002-4085-4778

Fritz Lienhard ist Professor für Praktische Theologie/Kirchentheorie und Pastoraltheologie an der Universität Heidelberg.

Manfred Oeming ist Professor für alttestamentliche Theologie an der Universität Heidelberg.

Philipp Stoellger ist Professor für Systematische Theologie/Dogmatik und Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg und Leiter der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg.

Hendrik Stoppel ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg.
https://orcid.org/0000-0002-7404-1679

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