Preußen zwischen Hegemonie und »Preußenschlag« 978-3-16-157547-1 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Almut Neumann

Preußen zwischen Hegemonie und »Preußenschlag«

Hugo Preuß in der staatsrechtlichen Föderalismusdebatte

2019. XV, 339 Seiten.
erscheint im Oktober

Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts 108

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ISBN 978-3-16-157547-1
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Wie konzeptualisierte Hugo Preuß, der »Vater« der Weimarer Verfassung, den Föderalismus? Almut Neumann erblickt den Schlüssel für das innovative und bis heute fortwirkende Föderalismusverständnis von Preuß in dessen Auseinandersetzung mit dem größten Einzelstaat im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik: Preußen.
Wie konzeptualisierte Hugo Preuß, der »Vater« der Weimarer Verfassung, den Föderalismus? Almut Neumann erblickt den Schlüssel für das Föderalismusverständnis von Preuß in dessen Auseinandersetzung mit dem größten deutschen Einzelstaat: Preußen. In der Zeit des Kaiserreichs und der Weimarer Republik wandelte sich Preußen von einer obrigkeitsstaatlichen Hegemonialmacht zum »demokratischen Bollwerk«, welches jedoch im »Preußenschlag« von 1932 entmachtet wurde. In ihrer diskursgeschichtlichen Untersuchung zeichnet die Autorin nach, wie der links-liberale Preuß den sich verändernden asymmetrischen Föderalismus im Kontext der deutschen Staatsrechtslehre analysierte. Sie zeigt, dass er eine innovative Föderalismuskonzeption entwickelte, die bis heute fortwirkt.
Personen

Almut Neumann Geboren 1984; Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg i. Br., Paris (Licence en droit) und London (LL.M.); Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Grundlagen des Rechts der Humboldt-Universität zu Berlin; Studien- und Promotionsstipendiatin des Evangelischen Studienwerkes Villigst; 2018 Promotion (Humboldt-Universität zu Berlin); seit 2018 Richterin in Berlin.

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