Rabbi Joseph Gikatilla's Hermeneutics 978-3-16-150203-3 - Mohr Siebeck
Judaistik

Elke Morlok

Rabbi Joseph Gikatilla's Hermeneutics

[Rabbi Joseph Gikatillas Hermeneutik.]

124,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-150203-3
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Veröffentlicht auf Englisch.
Elke Morlok untersucht die Ideen eines der wichtigsten Kabbalisten des Mittelalters, R. Joseph Gikatillas, der auch Mitverfasser des Zohar war. Sein Wechsel von einer Strömung der Kabbala zur anderen wird im Hinblick auf platonische, aristotelische und pythagoräische Parallelen untersucht, und Gründe für sein Weiterwirken im westlichen Denken seit der Renaissance bis in unsere Zeit sollen dargestellt werden.
Elke Morlok untersucht die hermeneutischen Grundlagen eines der bedeutendsten Kabbalisten des Mittelalters, R. Joseph Gikatilla. Vor allem sein Wechsel von der ekstatischen Kabbala seines Lehrers Abraham Abulafia hin zur theosophisch-theurgischen Strömung kommt hierbei in den Blickpunkt. Unterschiedliche Parallelen zu hermeneutischen Strukturen in Hinblick auf linguistische Techniken und den Status des Textes im Neuplatonimus, Aristotelismus, aber auch im pythagoräischen Denken werden dabei beleuchtet und in einem vergleichenden Zugang dargestellt. Zudem werden auch moderne Varianten der kabbalistischen Sprachvorstellungen wie sie in den Werken Ecos, Derridas u.a. zu finden sind, angeführt. Elke Morlok analysiert und stellt vor allem die Gründe für Gikatillas rasche Absorption in das westliche Denken seit der Renaissance anhand der christlichen Kabbala dar. Es soll eine Sensibiliät für kabbalistische Ideen auch innerhalb moderner und postmoderner Sprachtheorie geweckt werden, indem sie die Texte dieses jüdischen Mystikers zugänglich macht.
Personen

Elke Morlok ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Judaistik an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: H-Judaic, H-Net Reviews — http://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=37769 (02/2013) (Hartley Lachter)
In: Revue des Etudes Juives — 173 (2014), S. 446–448 (Jean-Pierre Rothschild)