Rechte an Daten 978-3-16-159147-1 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Rechte an Daten

Herausgegeben von Tereza Pertot, unter Mitwirkung von Martin Schmidt-Kessel und Fabio Padovini

2020. IX, 253 Seiten.
erscheint im Juni
74,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
eBook PDF
ISBN 978-3-16-159147-1
in Vorbereitung
Daten repräsentieren Vermögenswerte. Daher stehen sie längst nicht mehr nur aus datenschutzrechtlicher Perspektive, sondern auch als Gegenstand von Rechten im Fokus der juristischen Betrachtung. Welche Rechte an personenbezogenen und nicht-personenbezogenen Daten bestehen und wie diese gegebenenfalls am Markt zirkulieren können, ist jedoch weitgehend ungeklärt.
Daten repräsentieren Vermögenswerte. Daher stehen sie längst nicht mehr nur aus datenschutzrechtlicher Perspektive, sondern auch als Gegenstand von Rechten im Fokus der juristischen Betrachtung. Welche Rechte an personenbezogenen und nicht-personenbezogenen Daten bestehen und wie diese gegebenenfalls am Markt zirkulieren können, ist jedoch weitgehend ungeklärt. Teilweise bietet sich ein Vergleich mit Gütern der analogen Welt an. Die Behandlung von Daten als Vermögensgegenstände und die Übertragung bestehender juristischer Konzepte darauf erscheint insoweit verlockend und wird viel diskutiert.
Die Beiträge dieses Bandes gehen der Frage nach, ob eine Übertragung der klassischen Konzepte des Sachenrechts, des Schuldrechts und des herkömmlichen Immaterialgüterrechts auf personenbezogene und nicht-personenbezogene Daten aus rechtspolitischer und rechtstechnischer Sicht geeignet erscheint. Durch eine differenzierte Betrachtung soll ein breiter und systematischer Überblick zum Thema »Rechte an Daten« in allen seinen Facetten geboten werden.
Inhaltsübersicht
Tereza Pertot: Einführung in das Thema »Rechte an Daten« – Franz Hofmann: »Absolute Rechte« an Daten – immaterialgüterrechtliche Perspektive – Thomas Hoeren: Dateneigentum und Datenbesitz – Andreas Sattler: Personenbezogenheit als Hindernis des Datenhandels – Herbert Zech: Besitz an Daten? – Christiane Wendehorst/Sebastian Schwamberger/Julia Grinzinger: Datentreuhand – wie hilfreich sind sachenrechtliche Konzepte? – Dianora Poletti: Holding Data between possessio and detentio – Giovanni De Cristofaro: Die datenschutzrechtliche Einwilligung als Gegenstand des Leistungsversprechens – Thomas Riehm: Freie Widerrufbarkeit der Einwilligung und Struktur der Obligation. Daten als Gegenleistung? – Carolina Perlingieri: Data as the object of a contract and contract epistemology – Giorgio Resta: Rapport de Synthèse
Personen

Tereza Pertot ist Stipendiatin im Rahmen des Stipendienprogramms »Exzellente Wissenschaftlerinnen für die Universität Bayreuth« und Postdoktorandin am Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Verbraucherrecht und Privatrecht sowie Rechtsvergleichung und an der Forschungsstelle für Verbraucherrecht der Universität Bayreuth (FFV).
https://orcid.org/0000-0002-3427-6270

Martin Schmidt-Kessel ist Generalsekretär der Gesellschaft für Rechtsvergleichung, Direktor der Forschungsstelle für Verbraucherrecht der Universität Bayreuth und Inhaber des Lehrstuhls für deutsches und europäisches Verbraucherrecht und Privatrecht sowie Rechtsvergleichung.

Fabio Padovini ist Inhaber des Lehrstuhls für Zivilrecht an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Triest.

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