Rechtsangleichung im Recht der Kettenbefristung in der EU 978-3-16-154884-0 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Rechtsangleichung im Recht der Kettenbefristung in der EU

Hrsg. v. Sudabeh Kamanabrou

2016. VIII, 693 Seiten.
124,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-154884-0
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Inwieweit bewirkt die Richtlinie 1999/70/EG Rechtsangleichung im Kettenbefristungsrecht? Sudabeh Kamanabrou stützt ihre rechtsvergleichende Untersuchung auf eine Analyse des Kettenbefristungsrechts von fünfzehn Mitgliedstaaten der EU und zeigt auf, dass weitestgehend ein vergleichbares Schutzniveau erreicht wird.
Richtlinien der EU dienen der Rechtsangleichung in den Mitgliedstaaten. Der mit ihnen verbundene Umsetzungsaufwand ist nur gerechtfertigt, wenn sie ein gewisses Maß an Rechtsangleichung bewirken. Sudabeh Kamanabrou untersucht, ob die Richtlinie 1999/70/EG, die die Rahmenvereinbarung über befristete Arbeitsverträge durchführt, eine nennenswerte Rechtsangleichung auf dem Gebiet der Kettenbefristungen gewährleistet. Aufgrund der weiten Vorgaben der Rahmenvereinbarung erscheint der Rechtsangleichungserfolg fraglich.
Die rechtsvergleichende Untersuchung basiert auf einer Analyse des Kettenbefristungsrechts von fünfzehn Mitgliedstaaten der EU. Sie zeigt auf, welche Regelungsmodelle diese Mitgliedstaaten verwenden und führt zu dem überraschenden Ergebnis, dass für die untersuchten Mitgliedstaaten trotz recht unterschiedlicher Umsetzungsregelungen die Rechtsangleichung im Wesentlichen gelungen ist.
Personen

Sudabeh Kamanabrou Studium der Rechtswissenschaft an der WWU Münster und der Ruhr-Universität Bochum; 1997 Promotion; 1998 Zweites Staatexamen; 2003 Habilitation; Professorin für Bürgerliches Recht, deutsches und europäisches Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht und Methodenlehre sowie Mitdirektorin des Instituts für Arbeit und sozialen Schutz an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Recht der Arbeit — 2017, 64 (Jacob Joussen)
In: Europäische Zeitschr. f. Arbeitsrecht — 2018, 278–280 (Christiane Brors)