Reine Rechtslehre 978-3-16-149703-2 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Hans Kelsen

Reine Rechtslehre

Einleitung in die rechtswissenschaftliche Problematik (Studienausgabe der 1. Auflage 1934)
Hrsg. u. eingel. v. Matthias Jestaedt

2008. LXVI, 181 Seiten.
19,00 €
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fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-149703-2
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Die von Hans Kelsen im Jahre 1934 vorgelegte »Reine Rechtslehre« gehört zu den rechtstheoretischen Schlüsselschriften des 20. Jahrhunderts. In ihr entwickelt Kelsen erstmals systematisch seine einerseits das Recht von der Moral, andererseits die Norm vom Faktum konsequent scheidende, ideologiekritische Rechtstheorie.
Bei dem vorliegenden Band handelt es sich um eine Studienausgabe der von Hans Kelsen im Jahre 1934 vorgelegten »Reine[n] Rechtslehre«. Dieses Werk gehört zweifelsohne zu den rechtstheoretischen Schlüsselschriften des 20. Jahrhunderts. In ihm entwickelt Kelsen erstmals im systematischen Zusammenhang seine einerseits das Recht von der Moral, andererseits die Norm vom Faktum konsequent scheidende Rechtstheorie. Wer auf der Höhe der Zeit über Struktur und Geltung von Recht und die Eigenart von Rechtswissenschaft, kurz: wer über das Rechtliche am Recht nachdenken will, kommt an der »Reine[n] Rechtslehre« nicht vorbei. Gleichviel, ob und inwieweit man dem ideologiekritischen Positivismus der »Wiener Schule der Rechtstheorie« zuzustimmen geneigt ist oder nicht, gibt diese erste Gesamtdarstellung von Kelsens Rechtslehre ein Reflexionsniveau vor, hinter welches der rechtstheoretische Diskurs nicht zurückfallen sollte.
Die Erstauflage der »Reine[n] Rechtslehre«, die weltweit in rund ein Dutzend Sprachen übersetzt worden ist, wurde in deutscher Sprache mehrfach nachgedruckt, ist indes derzeit vergriffen. Sie wird hier in Gestalt einer mit einer ausführlichen Einleitung versehenen Studienausgabe vorgelegt, die am Studium des Rechts Interessierte zum Hineinlesen ermutigen und zum kritischen Nach- und Weiterdenken einladen möchte.
Personen

Hans Kelsen (1881–1973): 1906 Promotion; 1911 Habilitation; 1919–30 Universitätsprofessor in Wien; 1919–30 Mitglied des VfGH; 1930–33 Professor in Köln; 1933–40 Professor in Genf; 1936–38 Professor in Prag; 1940–1942, 1943–1945 Lecturer in Harvard und Berkeley; 1945–1952 Professor in Berkeley.

Matthias Jestaedt ist Professor für Öffentliches Recht und Rechtstheorie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Zeitschrift d.Savigny-Stiftung G — 2011, 904–907 (Thomas Olechowski)
In: Informationsmittel f. Bibliotheken — http://ifb.bsz-bw.de/ifb2/bsz282699880rez-1.pdf?id=3107 (04/2010) (Joachim Lilla)