Reine Rechtslehre 978-3-16-152973-3 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Hans Kelsen

Reine Rechtslehre

Mit einem Anhang: Das Problem der Gerechtigkeit (Studienausgabe der 2. Auflage 1960)
Unter Berücksichtigung von Kelsens Änderungen anlässlich der Übersetzung ins Italienische 1966 hrsg. u. eingel. v. Matthias Jestaedt

2017. XCV, 826 Seiten.
29,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-152973-3
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Die 1960 erschienene Zweitauflage der »Reine(n) Rechtslehre« stellt gleichermaßen Höhepunkt und Abschluss der sogenannten »Klassischen Phase« im rechtstheoretischen Werk Hans Kelsens dar. Mit Herbert Harts »Concept of Law« (1961) ist sie das wirkmächtigste Werk des modernen rechtstheoretischen Diskurses.
Nachdem die 1934 erschienene Erstauflage von Hans Kelsens Reine[r] Rechtslehre im Jahre 2008 als Studienausgabe erschienen ist, folgt nun im selben Format die Studienausgabe der Zweitauflage aus dem Jahre 1960. Zwischen den Auflagen 1934 und 1960 liegt nicht nur ein Vierteljahrhundert und ein Weltkrieg, sondern auch ein Umfangswachstum auf den fünffachen Wert und ein vielfältiger Reifungsprozess von Kelsens Allgemeiner Rechtslehre. Die Zweitauflage bildet zugleich Höhepunkt und Abschluss der sog. »Klassischen Phase« im rechtstheoretischen Werk Hans Kelsens. Überhaupt darf die auf Deutsch erschienene Zweitauflage, die in mehr als ein Dutzend andere Sprachen übersetzt worden ist, als die reifste und letzte geschlossene Darstellung der Reinen Rechtslehre gelten. Gemeinsam mit H.L.A. Harts Concept of Law (1961) stellt sie das wirkmächtigste Werk des modernen rechtstheoretischen Diskurses dar.

Die vorliegende Studienausgabe enthält, anders als die seit 1992 publizierten Nachdrucke, auch den für das (Selbst-)Verständnis der Reinen Rechtslehre bedeutsamen Anhang zum Problem der Gerechtigkeit. Im Anmerkungsapparat sind darüber hinaus die aus Anlass der Übersetzung der Zweitauflage ins Italienische 1966 von Kelsen vorgenommenen Korrekturen am deutschen Text erstmals berücksichtigt worden.
Personen

Hans Kelsen (1881–1973): 1906 Promotion; 1911 Habilitation; 1919–30 Universitätsprofessor in Wien; 1919–30 Mitglied des VfGH; 1930–33 Professor in Köln; 1933–40 Professor in Genf; 1936–38 Professor in Prag; 1940–1942, 1943–1945 Lecturer in Harvard und Berkeley; 1945–1952 Professor in Berkeley.

Matthias Jestaedt ist Professor für Öffentliches Recht und Rechtstheorie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Dialogo Filosofico — 2017, 506
In: Die Rezensenten — http://dierezensenten.blogspot.de/2018/03/rezension-reine-rechtslehre.html (Andreas Seidel)