Religionswissenschaft

Sonne, Kosmos, Rom

Kaiser Julian, Hymnos auf den König Helios
Herausgegeben von Michael Schramm. Eingeleitet, übersetzt und mit interpretierenden Essays versehen von Franco Ferrari, Martin Hose, Stefan Rebenich, Adolf Martin Ritter, Michael Schramm und Ilinca Tanaseanu-Döbler

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ISBN 978-3-16-161371-5
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Mit dem Hymnos auf den König Helios präsentiert Julian, der letzte Heide auf dem römischen Kaiserthron, sein theologisch-philosophisches Gegenmodell zum Christentum. Die vorliegende neue zweisprachige und kommentierte Ausgabe erläutert den philosophischen Kontext und Gehalt von Julians Solartheologie und beleuchtet den Text aus verschiedenen fachlichen Perspektiven.
Julian (331/32–363) wandte sich als einziger römischer Kaiser vom Christentum zurück zur alten Religion und versuchte, die Konstantinische Wende rückgängig zu machen. Dafür setzte er auch wieder stärker auf die imperiale römische Tradition der Sonnenverehrung. Der Hymnos auf den König Helios entfaltet in philosophischer Manier die kosmische, aber auch die politische Dimension des Helios und bietet so die theoretisch-ideologische Begründung von Julians anti-christlichen politisch-administrativen Maßnahmen, die er seit seinem Amtsantritt als Alleinherrscher 361 ergriffen hatte. Die hier vorliegende neue zweisprachige und kommentierte Ausgabe erläutert den philosophischen Kontext und Gehalt von Julians Solartheologie und beleuchtet den Text aus verschiedenen fachlichen Perspektiven philosophisch, religionswissenschaftlich, theologisch, historisch und literaturwissenschaftlich.
Personen

Michael Schramm Geboren 1972; 1993–2002 Studium der Klassischen Philologie und Philosophie; 2002 Promotion; 2012 Habilitation; seit 2021 DFG-finanziertes Forschungsprojekt »Kontingenz und Providenz: Das Verhältnis von Gott und Mensch in den späten Tragödien des Euripides und die Krise Athens« an der Georg-August-Universität Göttingen.

Franco Ferrari ist Ordentlicher Professor für Antike Philosophie an der Universität Salerno und unterrichtet Spätantike Philosophie an der Universität Pavia. Seit 2013 ist er Direktor vom Editorial Board der Reihe „International Plato Studies«. Im Jahr 2014 war er wissenschaftlicher Direktor des UNESCO-Projektes „La via delhessere: Elea/Velia«. Seine Forschungsinteressen umfassen Platons Denken und den antiken Platonismus (Mittelpla­tonismus, Chaldäische Orakel, Plotin).

Martin Hose Geboren 1961; Studium der Klassischen Philologie; 1990 Promotion; 1993 Habilitation; seit 1997 Ordinarius für Klassische Philologie an der LMU München; seit 2001 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Stefan Rebenich Keine aktuellen Daten verfügbar.

Adolf Martin Ritter Geboren 1933; Studium der Ev. Theologie in Marburg, Heidelberg, Göttingen und Athen; 1962 Promotion; 1970 Habilitation; seit 1981 Ordinarius für Historische Theologie in Heidelberg; seit 1999 emeritiert; 2000 Dr. h.c. Cluj-Napoca (Klausenburg); 2002 Dr. h.c. Oradea (Großwardein).
https://orcid.org/0000-0003-0507-3391

Ilinca Tanaseanu-Döbler Geboren 1979; seit 2015 Professorin für Religionswissenschaft – Schwerpunkt Europäische Religionsgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen.

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