Spätmittelalterliche Frauenfrömmigkeit am Niederrhein 978-3-16-158600-2 - Mohr Siebeck
Theologie

Monika Costard

Spätmittelalterliche Frauenfrömmigkeit am Niederrhein

Geschichte, Spiritualität und Handschriften der Schwesternhäuser in Geldern und Sonsbeck

Unveränderte E-Book-Ausgabe 2020 2011. XII, 764 Seiten.
erscheint im April

Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation 62

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ISBN 978-3-16-158600-2
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Monika Costard analysiert Handschriften mit geistlichen Texten in der Volkssprache, die aus Frauenkonventen in Geldern und Sonsbeck am Niederrhein erhalten sind. So erschließt sie das geistliche Persönlichkeitsideal der devotio moderna, einer Reformbewegung der spätmittelalterlichen Kirche.
Ende des 14. Jahrhunderts entstand im Ijsseltal die als devotio moderna bezeichnete Reformbewegung der spätmittelalterlichen Kirche. Frauenkonvente in Geldern und Sonsbeck zeigen über ihre Entwicklungsgeschichte, ihre Kontakte und ihre Buchkultur exemplarisch Ausprägungen des weiblichen Zweigs im 15. Jahrhundert. Während der Gelderner Konvent schon bald zum monastischen Leben überging, entwickelte sich St. Andreas in Sonsbeck schrittweise aus Anfängen als Beginenhaus zum Tertiarinnenkonvent mit klösterlichem Leben. In beiden Konventen wurden Handschriften angelegt, die über die Sammlung und Präsentation geistlicher Texte in der Volkssprache dem Frömmigkeitsideal einen eigenen Ausdruck gaben. Monika Costard untersucht diese bisher wenig beachteten Zeugnisse der Buchkultur der Frauenkonvente. Außergewöhnlich zahlreich sind Handschriften aus Geldern erhalten, die sie erstmals zusammenstellt und beschreibt.
Personen

Monika Costard Geboren 1964; Studium der Germanistik und Geschichte in Hannover und Berlin; 1990–2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin des DFG-Projekts »Repertorium der ungedruckten deutschsprachigen Predigten des Mittelalters« an der Freien Universität Berlin, 2005–09 Mitarbeit beim »Wörterbuch der mittelhochdeutschen Urkundensprache«; 2006 Promotion.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Zeitschr. f. Kirchengeschichte — 127 (2016), S. 408–409 (Jörg Voigt)
In: Rheinische Vierteljahresblätter — 79 (2015), S. 313–315 (Gerhard Rehm)
In: Archiv für Liturgiewissenschaft — 60 (2018), S. 426 (Benedikt Müntnich)
In: Germanistik — 52 (2011), S. 705–706 (Volker Honemann)
In: Zeitschr. f. Dt. Philologie — 132 (2013), S. 156–159 (Helmut Tervooren)
In: Ons Geestelijk Erf — 85 (2014), S. 137–139 (Johannes M. Depnering)
In: Rottenburger Jahrbuch f. KirchenG — 31 (2012), S. 208–210 (Andreas Rutz)
In: Reformatorisch Dagblad — 24. Dezember 2011, S. 9 (Herman J. Selderhuis)
In: Zeitschr.f.Histor.Forschung — 42 (2015), S. 104–106 (Anne Bollmann)
In: Rheinische Post — 31. Januar 2012, S. C5 (Friedrich Seven)
In: Archiv f. ReformationsG -Literaturbericht- — 41 (2012), S. 79–80 (Conrad)
In: Deutsches Archiv f. Erforschung d. Mittelalters — 70 (2014), S. 842–843 (Anne Bollmann)