Treuepflichten unter Miterben 978-3-16-150555-3 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Christian Hellfeld

Treuepflichten unter Miterben

Zur persönlichen Gebundenheit in organisierten Personenmehrheiten

64,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-150555-3
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Hinterlässt ein Erblasser mehrere Erben, bilden diese fortan untereinander eine Erbengemeinschaft. Zwischen den so verbundenen Erben kommt es häufig zum Streit. Christian Hellfeld zeigt, dass Interessenkonflikte innerhalb der Erbengemeinschaft mit Hilfe einer gegenseitigen Treuepflicht einer Lösung zugeführt werden können.
In der Erbengemeinschaft sind die Miterben mehr oder weniger aufeinander angewiesen, wenn das Ergebnis der Auseinandersetzung alle Beteiligten zufriedenstellen soll. Noch wesentlich stärker ist die Verbundenheit der Erben, wenn der Erblasser die Auseinandersetzung ausgeschlossen hat oder die Erbengemeinschaft aus anderen Gründen für längere Zeit fortbesteht. Dann müssen die Erben mit dem Nachlass gemeinsam wirtschaften. Wie sie das tun sollen, lässt das Gesetz im Grunde offen. Die spärlichen Regelungen zur erbengemeinschaftlichen Nachlassverwaltung geben keine annähernd befriedigende Auskunft; vielmehr sind sie für ein gedeihliches Zusammenwirken der Erben eher hinderlich. Christian Hellfeld untersucht, ob hier -ähnlich wie im Gesellschaftsrecht – eine Pflichtbindung aus Treu und Glauben oder eben doch eine »Treuepflicht« hilfreich wäre.
Personen

Christian Hellfeld Geboren 1981; 2002–2007 Studium der Rechtswissenschaft in Tübingen; 2010 Promotion; derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen.

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