Übersetzung des Talmud Yerushalmi 978-3-16-146437-9 - Mohr Siebeck
Judaistik

Übersetzung des Talmud Yerushalmi

III. Seder Nashim. Traktat 7: Qiddushin – Antrauung
Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Heinz. P. Tilly

1995. XX, 286 Seiten.
99,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-146437-9
lieferbar
Erste deutsche Übersetzung des Traktates Qiddushin aus dem Talmud Yerushalmi über die Antrauung von Frauen und den Erwerb von Gütern. Mit Kommentar, Querverweisen und Parallelen, sowie Erläuterungen zur Textüberlieferung und umfassenden Registern.
Der vorliegende Band ist die erste wissenschaftliche Übersetzung des Traktates Qiddushin des Talmud Yerushalmi ins Deutsche. Sie basiert auf einer umfassenden Sichtung der bisher bekannten Textüberlieferung in Handschriften und Drucken. Es werden alte und moderne Kommentare, sowie die Sekundärliteratur miteinbezogen.
Der Traktat Qiddushin ('Antrauung') ist nach der Anordnung im Seder Nashim ('Frauen') der letzte von insgesamt sieben Traktaten. Er behandelt die Formen und Verfahrensweisen der Antrauung einer Frau, die formal-rechtlich von der Nissuin ('Heimführung') als eigentlichem Akt der Eheschließung zu unterscheiden sind. Darüberhinaus wird der Erwerb von Sklaven, Vieh und immobilen Gütern behandelt. Außerdem werden geschildert: die Antrauung durch einen Beauftragten, ungültige und bedingungsabhängige Antrauungsverfahren, die Rechtswirksamkeit von Bedingungserhebungen im Antrauungsfalle bei Leugnung, die Zweifel am Rechtsstatus der Frau und die religionsgesetzliche Klassifizierung von Kindern aus verbotenen Ehen. Außerdem geht es um Eheschließungen zwischen Angehörigen verschiedener genealogischer Klassen, die Aussagen der Eltern über die (Il)Legitimität ihrer Kinder und (pädagogische) Sittenregeln.
Personen

Martin Hengel (1926–2009) was Professor of New Testament and Early Judaism at the Protestant Theology Faculty at the University of Tübingen.

Jacob Neusner Keine aktuellen Daten verfügbar.

Peter Schäfer Geboren 1943; 1968 Promotion; 1973 Habilitation; 1983–2008 Professor für Judaistik an der Freien Universität Berlin; 1998–2013 Ronald O. Perelman Professor of Jewish Studies und Professor of Religion an der Princeton University; seit 2014 Direktor des Jüdischen Museums Berlin.

Heinz P Tilly Keine aktuellen Daten verfügbar.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: New Testament Abstracts — Vol. 40, (1996), Nr. 3, S. 565
In: Salesianum — Jg. 59, (1997), Nr. 4, S. 775–776 (R. Vicent)