Übersetzung des Talmud Yerushalmi
II. Seder Moed. Traktat 7: Rosh ha-Shana - Neujahr
Herausgegeben von Hans-Jürgen Becker, Martin Hengel, Peter Schäfer und Frowald Gil Hüttenmeister
Übersetzt von Andreas Lehnardt
2000. 214 Seiten.
Beschreibung
Personen
Rezensionen
Beschreibung
Andreas Lehnadt übersetzt und kommentiert das Traktat Rosh ha-Shana über das Neujahrsfest aus dem Jerusalemer Talmud.
Andreas Lehnardt legt eine kommentierende Übersetzung des Traktates Rosh ha-Shana (Neujahr) des Jerusalemer Talmud vor. Das Traktat Rosh ha-Shana ist das 7. Traktat der zweiten Ordnung, 'Moed' (Feste). Es behandelt wie das gleichnamige Traktat der Mischna das Fest, das in der Tora »Shabbaton zikkaron terua« ('Ruhetag, Gedächtnis, [Shofar-] Blasens'; Lev 23,24) und »Yom terua« (' Tag des [Shofar-] Blasens'; Num 29,1) genannt wird. Wie die Mischna behandelt die Gemara vor allem zwei Themenkomplexe. In den ersten beiden Kapiteln geht es um die vier Jahresanfänge im Nisan, Elul, Tishri und Shevat sowie die Bezeugung und Heiligung des neuen Mondes, da das Neujahresfest ein Neumondfest ist. In den beiden abschließenden Kapiteln wird das Blasen des Shofar-Horns, die Vorschriften über das Shofar, die liturgisch Verwendung des Shofar im Gottesdienst des Neihjahrsfestes und die besonderen Segenssprüche (Malkhiyyot, Zikhronot, Shofarot) beschrieben. Diese werden zusammen mit dem Shofar-Blasen dem Achtzehn-Bitten-Gebet des Musaf-Gottesdienstes hinzugefügt.
Die Übersetzung basiert auf der Edition Krotoszyn 1865/66. Andreas Lehnardt berücksichtigt auch die in der Synopse zum Talmud Yerushalmi edierten Handschriften und Drucke sowie einige indirekte Textzeugen. In dem ausführlichen Kommentar erläutert er unter Berücksichtigung der trditionellen Kommentare und der Sekundärliteratur alle wichtigen Probleme der Interpretation und Übersetzung. Beigegeben ist eine Bibliogrphie und Erläuterungen zur Methodik. Ein Register rundet den Band ab.
Die Übersetzung basiert auf der Edition Krotoszyn 1865/66. Andreas Lehnardt berücksichtigt auch die in der Synopse zum Talmud Yerushalmi edierten Handschriften und Drucke sowie einige indirekte Textzeugen. In dem ausführlichen Kommentar erläutert er unter Berücksichtigung der trditionellen Kommentare und der Sekundärliteratur alle wichtigen Probleme der Interpretation und Übersetzung. Beigegeben ist eine Bibliogrphie und Erläuterungen zur Methodik. Ein Register rundet den Band ab.
Personen
Hans-Jürgen Becker
<p>Geboren 1956; Studium der Theologie in Götingen und der Judaistik in Jerusalem; 1985-94 wiss. Mitarbeiter, 1994-97 wiss. Assistent am Institut für Judaistik in Berlin; 1988 Promotion; 1996 Habilitation; seit 1997 Professor für Neues Testament und antikes Judentum in Götingen; Leiter des Instituts für Judaistik in Götingen.<br><br>Geboren 1939; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Frankfurt am Main; 1967 Promotion; 1969 Zweite Juristische Staatsprüfung; 1972 Habilitation (Frankfurt am Main); 1975 o. Professor an der Universität zu Köln; Gastaufenthalte in Rom (Deutsches Historisches Institut) und in Berkeley, University of California (Institute of Medieval Canon Law); ab 1988 Professor für Bürgerliches Recht, Europäische Rechtsgeschichte und Kirchenrecht an der Universität Regensburg; 1992-94 Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Regensburg; 1994-98 und 2003-05 Prorektor ebenda; seit 2008 Emeritus.<br><br>Geboren 1956; Studium der Theologie in Göttingen und der Judaistik in Jerusalem; 1985-94 wiss. Mitarbeiter, 1994-97 wiss. Assistent am Institut für Judaistik in Berlin; 1988 Promotion; 1996 Habilitation; seit 1997 Professor für Neues Testament und antikes Judentum in Göttingen; Leiter des Instituts für Judaistik in Göttingen.<br><br>Geboren 1939; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Frankfurt am Main; 1967 Promotion; 1969 Zweite Juristische Staatsprüfung; 1972 Habilitation (Frankfurt am Main); 1975 o. Professor an der Universität zu Köln; Gastaufenthalte in Rom (Deutsches Historisches Institut) und in Berkeley, University of California (Institute of Medieval Canon Law); ab 1988 Professor für Bürgerliches Recht, Europäische Rechtsgeschichte und Kirchenrecht an der Universität Regensburg; 1992-94 Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Regensburg; 1994-98 und 2003-05 Prorektor ebenda; seit 2008 Emeritus.</p>
Martin Hengel
Peter Schäfer
Geboren 1943; 1968 Promotion; 1973 Habilitation; 1983-2008 Professor für Judaistik an der Freien Universität Berlin; 1998-2013 Ronald O. Perelman Professor of Jewish Studies und Professor of Religion an der Princeton University; 2014-2019 Direktor des Jüdischen Museums Berlin.
Frowald Gil Hüttenmeister
Andreas Lehnardt
Geboren 1965; Professor für Judaistik an der Ev.-theol. Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Leiter mehrerer wissenschaftlicher Projekte zur Geschichte und Literatur der Juden in Deutschland; Vorsitzender der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen.
https://orcid.org/0000000294616775 Rezensionen
Folgende Rezensionen sind bekannt:
In: Frankfurter Judaistische Beiträge — 2000, H.27, S. 165f.
(Heinz-Peter Tilly)
In: Journal for the Study of Judaism — Jg.32 (2001) S. 313ff.
In: Judaica — Jg.61 (2005), H.2, S.169ff
(Matthias Morgenstern)
In: New Testament Abstracts — Jg.45 (2001), Nr.1, S. 204
In: Revue Théologique de Louvain — Jg.33 (2002), H.2, S. 267f
(P.-M. Bogaert)
In: Salesianum — Jg. 64 (2002), H.1, S. 143f
(R. Vincent)
In: Shofar — Jg.19 (2000) No.1, S. 185
In: Zeitschrift für die Alttestamentliche Wissenschaft (ZAW) — 2001, S. 326f.
(S. Schreiner)