Anna-Katharina König

Urbane Ungleichheit im Verfassungsrecht

Zum Einfluss des Verfassungsrechts auf Raum, Macht und Teilhabe in der Stadt
2026. 480 Seiten.
erscheint im März 2026
inkl. gesetzl. MwSt.
  • Leinen
  • in Vorbereitung
  • 978-3-16-200435-2
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Beschreibung
Städte wirken als Brennglas sozialer Ungleichheit; das wird nirgendwo deutlicher als beim Wohnen. Anna-Katharina König erklärt, warum urbane Wohnkrisen eine Verfassungsfrage sind. Im Vergleich mit Südafrika zeigt sie, wie Eigentumsgrundrechte und soziale Grundrechte Verteilungskonflikte um Wohnraum gestalten.
Inhaltsübersicht:

Einleitung: Urbane Ungleichheit

Urbane Ungleichheit als Verfassungsfrage - Gang der Untersuchung

I. Kapitel: Verfassungsrechtliche Rekonstruktion urbaner Ungleichheit

Globale Wohnkrisen der urbanen Ungleichheit - Verfassungsrechtliche Dimensionen urbaner Ungleichheit

- Methode und Gang der Untersuchung

II. Kapitel: Verfassungsrechtliche Wohnregime im Vergleich: Eigentum und soziale Grundrechte

Das Wohnregime des Grundgesetzes: Das sozialgebundene Eigentumsgrundrecht - Das Wohnregime der südafrikanischen Verfassung: Soziale Grundrechte - Verfassungsgeschichten der Kompromisse: Leitbilder der ausgestaltungsbedürftigen Transformation

III. Kapitel: Wohnkonflikte vor den Verfassungsgerichten: Judikativer Umgang mit Verteilungsungleichheit

Eigentum in Deutschland: Abgeschwächtes Paradigma der Abwehrgrundrechte - Soziale Grundrechte in Südafrika: Prozeduralisierung eines Grundrechtskonflikts - Abwehrrechtliche und prozedurale Grundrechtsverständnisse: Ein Blick zurück auf die Leitbilder der ausgestaltungsbedürftigen Transformation

IV. Kapitel: Eigentumsgrundrechte gedacht als soziale Grundrechte

Methodische Vorbemerkung zur reflexiven Rechtsvergleichung - Eigentumsgrundrechte als Spiegelbild sozialer Grundrechte - Grundrechtstheoretische Konsequenz - Dogmatische Konsequenz - Verfassung und Verteilung. Ein Ausblick auf ökologische Verteilungskonflikte

Rechtstheorie - Legal Theory (RTh)