Vom Erhabenen 978-3-16-150417-4 - Mohr Siebeck
Philosophie

Martin Fritz

Vom Erhabenen

Der Traktat 'Peri Hypsous' und seine ästhetisch-religiöse Renaissance im 18. Jahrhundert

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Leinen
ISBN 978-3-16-150417-4
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Das Erhabene beschreibt eine ästhetische Erfahrung besonderer Intensität und Tiefe. Martin Fritz fördert die ethischen und metaphysischen Komponenten des antiken Begriffs zutage und zeichnet das religiöse Gepräge nach, das er bei seiner neuzeitlichen Wiederentdeckung gewonnen hat. Dabei erweist sich das Erhabene als religionstheologische Schlüsselidee.
Das Erhabene beschreibt eine ästhetische Erfahrung besonderer Intensität und Tiefe. Martin Fritz fördert die ethischen und metaphysischen Komponenten des antiken Begriffs zutage und zeichnet das religiöse Gepräge nach, das er bei seiner neuzeitlichen Wiederentdeckung gewonnen hat. Dabei erweist sich das Erhabene als religionstheologische Schlüsselidee.
Seit N. Boileau fasziniert die Theoretiker an Pseudo-Longins Schrift vor allem das Moment der 'Erhebung der Seele'. Mehr und mehr assoziieren sie mit dem Erhabenen religiöse Vorstellungen und fromme Empfindungen. So avanciert der Begriff im Umkreis von A. G. Baumgarten, in der Bibelpoetik von R. Lowth und in F. G. Klopstocks Programm der 'Heiligen Poesie' zur Leitidee einer Ästhetik des Religiösen, die wenig später von Herder, Kant und Hegel weiterentwickelt wird.
Personen

Martin Fritz Geboren 1973; 1993–2000 Studium der Evangelischen Theologie in Erlangen, Heidelberg und München; 2001–03 Vikariat; 2004 Ordination zum Pfarrer der ELKB; 2009 Promotion; seit 2007 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Systematische Theologie der Augustana-Hochschule Neuendettelsau.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Theologische Literaturzeitung — 139 (2014), S. 1326–1330 (Walter Sparn)
In: Informationsmittel f. Bibliotheken — http://ifb.bsz-bw.de/bsz346031389rez-1.pdf?id=5990 (06/2013) (Till Kinzel)
In: Theologische Revue — 111 (2015), S. 46–48 (Reinhard Hoeps)
In: Philosophisches Jahrbuch — 122 (2015), S. 203–206 (Harald Seubert)