Rechtswissenschaft

Christoph Herrmann

Währungshoheit, Währungsverfassung und subjektive Rechte

2010. XXX, 473 Seiten.

Jus Publicum 187

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ISBN 978-3-16-151268-1
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Warum gibt es staatliche Währungen? Warum garantiert der Staat seinen Bürgern nicht die Kaufkraft des Geldes? Fragen wie diesen geht Christoph Herrmann vor dem Hintergrund der interdisziplinären Grundlagen des Geldwesens aus einer juristischen, individualrechtlichen Perspektive nach.
»Geld ist geprägte Freiheit« heißt es; es spielt also für die Lebenswirklichkeit von Menschen in einer arbeitsteiligen Wirtschaft eine zentrale Rolle. Ungeachtet dieses offenkundigen Bezugs des Geldes zur Freiheitsentfaltung von Individuen wird Geld dennoch nahezu ausnahmslos im Rahmen einer staatlichen oder auch supranationalen rechtlichen Zwangsordnung bereitgestellt, die dem Staat beziehungsweise der Europäischen Gemeinschaft das Währungsmonopol sichert. Zugleich wird die Freiheit von Individuen im Umgang mit Geld rechtlich erheblich beschränkt, während eine individualrechtliche Gewähr seines Werterhalts vom Staat jedoch nicht übernommen wird. Ausgehend von diesen Problemen unterzieht Christoph Herrmann in diesem Buch die geltende Währungsverfassung vor dem Hintergrund der interdisziplinären Grundlagen des Geldwesens einer subjektivrechtlichen Überprüfung und Rekonstruktion.
Personen

Christoph Herrmann Geboren 1973; Studium der Rechtswissenschaft in Bayreuth und London; 2002 Promotion; 2009 Habilitation; Inhaber des Lehrstuhls für Staats- und Verwaltungsrecht, Europarecht, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht an der Universität Passau.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Wertpapier-Mitteilungen — 2011, 1103–1104 (Markus C. Kerber)
In: Bayerische Verwaltungsblätter — 2010, 643–644 (Klaus Ferdinand Gärditz)
In: Die Verwaltung — 2011, 450–454 (Reiner Schmidt)
In: ORDO — 62 (2011), S. 559–562 (Hanno Beck)
In: Juristenzeitung — 2013, 36 (Werner Heun)
In: Archiv des öffentlichen Rechts — 2015, 155–157 (Christian Waldhoff)