Wege des Humanismus 978-3-16-158610-1 - Mohr Siebeck
Geschichtswissenschaft

Johannes Helmrath

Wege des Humanismus

Studien zu Praxis und Diffusion der Antikeleidenschaft im 15. Jahrhundert. Ausgewählte Aufsätze Band 1

Unveränderte E-Book-Ausgabe 2020 2013. V, 449 Seiten.
erscheint im April

Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation 72

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ISBN 978-3-16-158610-1
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Wie verbreitete sich der Humanismus, der, von Italien ausgehend, zu einem gesamteuropäischen Bildungsphänomen wurde? Johannes Helmrath untersucht in seinen Aufsätzen die politische und gesellschaftliche Bedeutung der Rhetorik, die regionale und nationale Geschichtsschreibung in antiker Transformation und die entstehende Altertumswissenschaft.
Im Zentrum des Bandes steht die Frage nach der Diffusion des Humanismus. Von Italien ausgehend, wurde der Humanismus als intellektueller Habitus zu einem gesamteuropäischen Bildungsphänomen der Renaissance. Johannes Helmrath wirft in seinen Aufsätzen Schlaglichter auf zentrale Tätigkeitsfelder der Humanisten – Rhetorik, Geschichtsschreibung und die entstehenden Altertumswissenschaften. Eine Schlüsselfigur ist Enea Silvio Piccolomini (1405 – 1464). Über zwanzig Jahre lebte der Italiener in Deutschland, wirkte auf dem Basler Konzil und dann bis 1455 am Habsburgischen Kaiserhof. Seine lateinischen Briefe und Geschichtswerke wurden modellhaft, so dass man ihn als »Vater des Humanismus« diesseits der Alpen bezeichnet hat. Zurück in Italien wurde er Kardinal und Papst (Pius II, 1458 – 1464).
Personen

Johannes Helmrath Geboren 1953; 1984 Promotion; 1995 Habilitation; 1988–1997 als Mitarbeiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Köln am Editionsunternehmen »Deutsche Reichstagsakten«; 1995/96 Lehrtätigkeit an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1996/97 an der Universität zu Köln; seit 1997 Professor für mittelalterliche Geschichte mit besonderer Berücksichtigung des Spätmittelalters an der Humboldt-Universität zu Berlin; Mitglied der Mittelalter-Kommission der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und des Akademischen Senats der Humboldt-Universität zu Berlin.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: www.literatur-report.de — www.literatur-report.de (08/2013)
In: Zeitschr.f.Histor.Forschung — 42 (2015), S. 716–718 (Nikolaus Staubach)
In: Revue de l'IFHA — http://ifha.revues.org/8735 (11/2017) (Aude-Marie Certin)
In: Archiv f. ReformationsG -Literaturbericht- — 43 (2014), 105 (Stein)
In: Deutsches Archiv f. Erforschung d. Mittelalters — 70 (2014), S. 789 (R.P.)