Theologie

Wilhelm Abraham Teller

Wörterbuch des Neuen Testaments zur Erklärung der christlichen Lehre

Sechs Auflagen: 1772–1805. Bibliothek der Neologie. Kritische Ausgabe in zehn Bänden. Band IX
Herausgegeben von Lukas Wünsch

2022. XC, 615 Seiten.
159,00 €
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Leinen
ISBN 978-3-16-161759-1
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Der preußische Oberkonsistorialrat Wilhelm Abraham Teller (1734–1804) stieg mit seinem »Wörterbuch des Neuen Testaments« zu einem der führenden Aufklärungstheologen auf. Er unterscheidet in seinem Werk »die unveränderliche Lehre des Evangeliums« von deren je zeitbedingten Lehrart und bemüht sich so anhand der Hauptbegriffe des Neuen Testaments, die Fortschritte der historisch-kritischen Bibelwissenschaft für die Christentumspraxis fruchtbar zu machen.
Nachdem Wilhelm Abraham Teller (1734–1804) als Theologieprofessor in Helmstedt wegen seiner dogmenkritischen Bibelauslegung gescheitert war, entwickelte er sich als preußischer Oberkonsistorialrat und Propst zu einem »der vornehmsten der Berliner Aufklärungstheologen« (A. v. Tholuck). Zu diesem Ruf verhalf ihm maßgeblich sein »Wörterbuch des Neuen Testaments“, das mit sechs Auflagen (1772–1805) und einem Band aus »Zusätzen« nicht nur seine erfolgreichste Publikation, sondern auch einen Schlüsseltext der Aufklärungstheologie darstellt. In diesem sowohl für die »Lehrer der Religion« als auch für christliche Laien bestimmten Werk unterscheidet Teller »die unveränderliche Lehre des Evangeliums« von der je »verschiedene[n] Lehrart derselben Religionswahrheit nach Zeiten, Umständen und Personen des Schriftstellers wie der Leser“. Damit bemüht er sich anhand der Hauptbegriffe des Neuen Testaments, die Fortschritte der historisch-kritischen Bibelwissenschaft für den privatreligiösen Bibelgebrauch und die Christentumspraxis fruchtbar zu machen. Außerdem liefert er Vorschläge für eine zeitgemäße Aktualisierung der Lutherübersetzung.
Personen

Wilhelm Abraham Teller (1734–1804) Protestantischer Aufklärungstheologe; 1761 Professor und Generalsuperintendent in Helmstedt; 1768 Propst und Oberkonsistorialrat in Berlin; Mitarbeiter der Allgemeinen deutschen Bibliothek; Gründungsmitglied der Berliner Mittwochsgesellschaft; Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften; ein Hauptvertreter der Neologie.

Lukas Wünsch Geboren 1992; Studium der Ev. Theologie in Münster; 2018–20 Studentische Hilfskraft, seit 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt »Bibliothek der Neologie« an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster; Doktorand vor Ort.
https://orcid.org/0000-0002-5029-4110

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