Christoph Markschies in den Orden Pour le mérite aufgenommen

Wir freuen uns sehr, dass unser langjähriger Autor und Reihenherausgeber Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Christoph Markschies in den renommierten Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste aufgenommen wurde.

Copyright: Fotografenmeister Amann

Die feierliche Aufnahme erfolgte im Rahmen der Öffentlichen Sitzung des Ordens am 31. Mai. Die Zuwahl zählt zu den höchsten Auszeichnungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler in Deutschland. Der 1842 gegründete Orden steht heute unter dem Protektorat des Bundespräsidenten.
Zusätzlich wurde Christoph Markschies für sein herausragendes wissenschaftliches Wirken mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Christoph Markschies ist seit 2020 Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und seit 2022 Präsident der Akademienunion. Er lehrt als Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin. Studium, Promotion und Habilitation führten ihn unter anderem an die Universitäten Marburg, München und Tübingen.
Mitgliedschaften in zahlreichen Akademien der Wissenschaften, internationale Forschungsaufenthalte sowie renommierte Auszeichnungen – darunter der Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und mehrere Ehrendoktorwürden – würdigen seine herausragenden Beiträge zur Theologie und Altertumswissenschaft.
Wir freuen uns sehr über diese besondere Ehrung und gratulieren Christoph Markschies herzlich!

Zugehörige Werke

Christoph Markschies
Ptolemaeus Gnosticus?
Untersuchungen zur Valentinianischen Gnosis II mit einem Kommentar zu dem Brief des Ptolemaeus an Flora und seiner Kommentierung bei Epiphanius von Salamis
2023. 374 Seiten.
Leinen
inkl. gesetzl. MwSt.
Christoph Markschies setzt seine Studien zur Geschichte der christlichen Gnosis fort. Weder ist der stadtrömische kaiserzeitliche Theologe Valentinus der Gründer der nach ihm benannten »Gnosis« noch sein Schüler Ptolemaeus. Der Autor kommentiert nicht nur den einzigen authentischen Text des Ptolemaeus, seinen Brief an Flora, sondern analysiert Nachrichten über ihn und ergänzt das durch weitere Studien zur Geschichte dieser Richtung christlichen Denkens, die sich besonders durch Anknüpfung an biblische Texte und zeitgenössische Popularphilosophie auszeichnete.
Platonismus und Christentum
Ihre Beziehungen und deren Grenzen
2022. 149 Seiten.
Broschur
inkl. gesetzl. MwSt.
Der vorliegende Band geht der Frage nach dem Verhältnis von Platonismus und Christentum in der Spätantike im Blick auf die Themen Weltenstehung, Schöpfung, Providenz und Freiheit nach.
Antike christliche Apokryphen in deutscher Übersetzung
I. Band in zwei Teilbänden: Evangelien und Verwandtes. 7. Auflage der von Edgar Hennecke begründeten und von Wilhelm Schneemelcher fortgeführten Sammlung der neutestamentlichen Apokryphen
2012; 7. Auflage. 1494 Seiten.
fadengeheftete Broschur
inkl. gesetzl. MwSt.
»Apokryphen« sind Texte, die die Form kanonisch gewordener biblischer Schriften aufweisen oder Geschichten über Figuren kanonisch gewordener biblischer Schriften erzählen oder Worte solcher Figuren überliefern. Die von Edgar Hennecke (1865-1951) begründete und von Wilhelm Schneemelcher (1914-2003) fortgeführte Ausgabe erscheint nun in einer komplett neubearbeiteten und um viele Texte ergänzten siebenten Auflage.