Data on Board – zur Einführung und Verwertung von Fahrzeugdaten im Zivilprozess - 10.1628/zge-2018-0033 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Ruth M. Janal

Data on Board – zur Einführung und Verwertung von Fahrzeugdaten im Zivilprozess

Jahrgang 10 () / Heft 4, S. 413-449 (37)
Publiziert 27.02.2019

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Unbemerkt von den meisten Fahrzeughaltern und Fahrern sammelt die »Datenkrake Auto« zahlreiche Daten über Fahrvorgänge und Fahrzeuginsassen. Die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen ermöglicht die Übertragung dieser Daten in regelmäßigen Intervallen an den Fahrzeughersteller. Aber auch Fahrzeughalter nutzen die Möglichkeit, über Dashcams und OBD-Dongles Daten aus dem Fahrzeug auszulesen. Solche Daten können nicht nur in Verkehrsprozessen, sondern auch in anderen Zivilverfahren wichtige Beweismittel liefern. Der folgende Beitrag untersucht, ob und wie die einzelnen Prozessparteien Zugang zu diesen Daten erhalten können und welche Grundsätze für die Verwertung der Daten im Verfahren gelten.
Personen

Ruth M. Janal Geboren 1974; Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg und Sydney; 2003 Promotion; 2014 Habilitation; derzeit Professorin am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin, Arbeitsbereich Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung, Gewerblicher Rechtsschutz und Informationsrecht.