Rhetorical Questions in Romans 3 and 10: A Critique of Douglas Campbell's Rereading - 10.1628/186870315X14322114813452 - Mohr Siebeck
Theologie

James B. Prothro

Rhetorical Questions in Romans 3 and 10: A Critique of Douglas Campbell's Rereading

Rubrik: Articles
Early Christianity (EC)

Jahrgang 6 () / Heft 2, S. 220-229 (10)

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Der Aufsatz prüft die Römerbriefauslegung von Douglas A. Campbell, der in Röm 3,1–9 und 9,27–11,1 einen Wortstreit zwischen Paulus und einem »Lehrer« identifiziert. Campbells These stützt sich auf zwei Annahmen: viele Sätze im Römerbrief (besonders an diesen zwei Textstellen) seien ganz unpaulinisch, weshalb sie Aussagen bzw. Fragen des »Lehrers« sein müssten; die ersten Zuhörer haben den Streit leicht erkennen können, die richtige Intonation der beiden Stimmen durch den/die Vorleser/in vorausgesetzt. Campbells Interpretation der beiden Textstellen (Röm 3,1–9 und 9,27–11,1) ist allerdings grammatisch unmöglich, auch wenn man in Betracht zieht, dass der Brief ursprünglich vorgetragen worden ist. Demgemäß ist seine Römerbriefauslegung fragwürdig.
Personen

James B. Prothro Born 1986; 2008 BA, Concordia University Texas; 2012 MDiv, Concordia Seminary; 2013 MA in Classics, Washington University in St. Louis; 2017 PhD in New Testament, University of Cambridge; 2016–18 Pastor at Trinity Lutheran Church in Park Hills, Missouri; since 2015 sub-editor for Koine and Hellenistic Greek at The Religious Studies Review ; since 2018 Assistant Professor of Theology at Ave Maria University, Florida.