Schöpfung, Flut und Noahbund. Zur Theologie der priesterlichen Urgeschichte - 10.1628/219222712805363953 - Mohr Siebeck
Theologie

Bernd Janowski

Schöpfung, Flut und Noahbund. Zur Theologie der priesterlichen Urgeschichte

Jahrgang 1 () / Heft 4, S. 502-521 (20)

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Gen 1,1–2,3 und Gen *6,9–9,29 erzählen von einer Welt, wie sie vom Schöpfergott ursprünglich intendiert war, durch die Gewalt unter den Geschöpfen aber korrumpiert und durch das »Gedenken« Gottes an Noah (Gen 8,1a) vor dem Untergang bewahrt wurde. Die priesterliche Urgeschichte entwirft das Bild von einem Gott, der auf »die ,Störungen' der guten Schöpfung durch seine Geschöpfe« (E. Blum) reagiert, aber die Geschichte über tiefgreifende Brüche weiterführt – bis hin zur Errichtung des Heiligtums am Sinai, in dem er inmitten der Israeliten »wohnen« will (Ex 29,45 f). Der Dreiklang von Schöpfung, Flut und Noahbund ist der rote Faden der priesterlichen Urgeschichte.
Personen

Bernd Janowski Geboren 1943; Studium der Theologie, Ägyptologie und Assyriologie in Tübingen; 1980 Promotion; 1984 Habilitation; seit 1995 Professor für Theologie des Alten Testaments in Tübingen; seit 1995 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; seit 2011 emeritiert.