Seven Letters from Jesus and Manufacturing Social Capital in Revelation - 10.1628/ec-2018-0009 - Mohr Siebeck
Theologie

Christopher J. Cornthwaite

Seven Letters from Jesus and Manufacturing Social Capital in Revelation

Rubrik: Articles
Early Christianity (EC)

Jahrgang 9 () / Heft 2, S. 135-157 (23)

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Der Artikel untersucht die sieben Sendschreiben in der Johannesapokalypse im Kontext der Herstellung, Archivierung und Überschreibung von Herrscherbriefen, die im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. zur Legitimierung von Tempeln und Heiligtümern entstanden. Es wird argumentiert, dass sowohl christliche als auch jüdische und griechisch-römische Gruppen derartige Schriftstücke aufbewahrten, um mit ihnen Legitimität zu beanspruchen. Die sieben Briefe Jesu, die Johannes in seiner Schriftzu überliefern vorgibt, wurden zu einer Zeit geschrieben, als man das soziale Kapital der Herrscherbriefe dazu verwendete, um im Römischen Reich bestimmte Rechte zu erwerben und von der Bedeutung eines Heiligtums zu überzeugen. Zugleich besaßen solche Schreiben auch eine nach innen gerichtete Relevanz, indem sie Verhaltensstandards und Gruppenidentitäten etablierten.
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