The Gospel Read, Sliced, and Burned - 10.1628/ec-2021-0004 - Mohr Siebeck
Theologie

Chris Keith

The Gospel Read, Sliced, and Burned

The Material Gospel and the Construction of Christian Identity

Rubrik: Articles
Early Christianity (EC)

Jahrgang 12 () / Heft 1, S. 7-27 (21)
Publiziert 24.03.2021

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Dieser Artikel befasst sich mit drei frühchristlichen Diskursen zum praktischen Umgang mit Evangelienhandschriften – die öffentliche Lesung, die Änderung des physischen Manuskripts und dessen Verbrennung – und stellt heraus, dass das, was die Jesusnachfolger mit ihren Evangelienhandschriften taten, zumindest in einigen Kontexten ebenso wichtig für die Identitätsbildung war wie die christologischen Narrative in den Texten selbst. In Anlehnung an die Theorien von William A. Johnson und Jan Assmann zu Büchern als Teil der materialen Kultur und an Eve-Marie Beckers Theorie der Visualisierung und literarischer Bilder, wird die Bedeutung hervorgehoben, die das Evangelium nicht nur als Manuskript, sondern auch in der Darstellung als Manuskript hat.
Personen

Chris Keith Born 1980; BS, MA, MDiv Cincinnati Christian University; PhD University of Edinburgh; since 2012 Professor of New Testament and Early Christianity, and Director of the Centre for the Social-Scientific Study of the Bible, at St Mary's University, Twickenham.