Anknüpfungsprinzipien im Europäischen Kollisionsrecht 978-3-16-155887-0 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Anja Sophia Schwemmer

Anknüpfungsprinzipien im Europäischen Kollisionsrecht

Integrationspolitische Zielsetzungen und das Prinzip der engsten Verbindung

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fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-155887-0
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Das vereinheitlichte Europäische Kollisionsrecht setzt neue Akzente bei der Wahl der Anknüpfungspunkte. Anja Sophia Schwemmer untersucht, inwieweit das klassische Prinzip der engsten Verbindung im Zuge der Schaffung eines Europäischen IPR durch integrationspolitische Zielsetzungen überlagert oder gar verdrängt wird.
Das vereinheitlichte Europäische Kollisionsrecht bedient sich der klassischen kollisionsrechtlichen Technik allseitiger Verweisungsnormen. Bei der Wahl der Anknüpfungspunkte werden jedoch neue Akzente gesetzt. Nicht immer lassen sich die neuen Anknüpfungen als Konkretisierungen des Savigny'schen Prinzips der engsten Verbindung darstellen.
Vor diesem Hintergrund untersucht Anja Sophia Schwemmer die Anknüpfungsprinzipien des Europäischen Kollisionsrechts unter Berücksichtigung primärrechtlicher Wertungsvorgaben. Dabei beantwortet sie insbesondere auch die Frage, inwieweit der Unionsgesetzgeber bei der Wahl der Anknüpfungsmomente noch dem klassischen Prinzip der engsten Verbindung und dem Neutralitätsparadigma folgt, und inwieweit diese durch integrationspolitische Zielsetzungen überlagert oder gar verdrängt werden.
Personen

Anja Sophia Schwemmer Studium der Rechtswissenschaften in München und London; 2010–12 Referendariat in München und New York; seit 2016 Rechtsanwältin in Berlin; 2017 Promotion.

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