Das Absolute und der Begriff 978-3-16-155091-1 - Mohr Siebeck
Theologie

Ermylos Plevrakis

Das Absolute und der Begriff

Zur Frage philosophischer Theologie in Hegels »Wissenschaft der Logik«

2017. XVII, 439 Seiten.

Collegium Metaphysicum 17

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ISBN 978-3-16-155091-1
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Ist es möglich, das Absolute zu begreifen? Hegel behauptet 'Ja' und irritiert seit gut 200 Jahren mit der Radikalität und Komplexität seines Ansatzes. Ermylos Plevrakis zeigt, inwiefern Hegels Wissenschaft der Logik als die rein logische Grundlagenforschung zum begrifflichen Fundament aller Metaphysik zu lesen ist.
Woran liegt es, dass sowohl Theisten als auch Atheisten in Hegel einen Verbündeten gefunden zu haben glauben? Wollte Hegel mit seiner Behauptung, die Logik sei »die Darstellung Gottes […] in seinem ewigen Wesen«, die christliche Trinitätslehre philosophisch würdigen, oder handelt es sich dabei vielmehr um eine groteske Selbstapotheose des menschlichen Geistes? Ermylos Plevrakis versucht allen Stellen der Logik, an denen 'Gott' oder 'das Absolute' vorkommen, Rechnung zu tragen und zeigt, dass dieses Werk in der Lage ist, autonom Absolutheitskonzeptionen zu entwickeln, die anderen metaphysischen Auffassungen logisch zugrunde liegen. Demnach liefert die Logik keinen weiteren Theismus oder Atheismus, sondern eine Grundlagenforschung zur Begrifflichkeit, die diesem Dilemma vorausgeht; und schließlich mündet sie ausdrücklich in keine Ontotheologie, sondern in die Feststellung ihrer eigenen Methode: der Epistemologie begreifenden Denkens.
Personen

Ermylos Plevrakis Geboren 1981; 2003 Diplom in griechisch-orthodoxer Theologie (Athen); 2009 Magister Artium in Philosophie und Ev. Theologie (Heidelberg); 2016 Promotion in Philosophie (Heidelberg); derzeit Lehrbeauftragter am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg.
https://orcid.org/0000-0002-8825-5512

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Zeitschr.f.Katholische Theologie — 140 (2018), S. 80–82 (Paul Schroffner)
In: Theologie und Philosophie — 94 (2019), S. 123–125 (G. Sans)
In: Theologische Literaturzeitung — 143 (2018), S. 811–814 (Jörg Dierken)
In: Hegel-Studien — 52 (2018), S. 235–242 (Francesca Menegoni)
In: Universa. Recensio di filosofia — 8 (2019), S. 77–81 (Giulia Bernard)
In: Philosophischer Literaturanzeiger — 72 (2019), S. 313–320 (Tim Rojek)