Rechtswissenschaft

Meike Kilian

Das Gesetz über die privaten Versicherungsunternehmungen von 1901

Eine traditionsbestimmte Synthese aus Versichertenschutz und regulierter Wettbewerbsfreiheit als Ausdruck eines gewandelten staatlichen Aufgabenverständnisses?

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fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-153640-3
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Meike Kilian beleuchtet die Einführung der Versicherungsaufsicht mittels eines neuen Ansatzes, der im modernen Regulierungsrecht fußt. Sie zeigt auf, dass diejenigen Phänomene, die heutige Regulierung bedingen und rechtfertigen, bereits im Rahmen der Entstehungsgeschichte des Versicherungsaufsichtsgesetzes widerhallen und für dessen Einführung ausschlaggebend sind.
In der vorliegenden Untersuchung versucht Meike Kilian, die Einführung der Versicherungsaufsicht aufgrund eines modernen Ansatzes, dessen Ursprung im Regulierungsrecht fußt, neu zu erklären und zu begreifen. Sie arbeitet insbesondere zwei Phänomene heraus, die im Bereich der heutigen Regulierung Legitimation und Motivation gesetzgeberischen Handelns darstellen: aus dem Bereich der Ökonomik stammt dasjenige des Marktversagens und aus staatsrechtlicher Perspektive dasjenige eines gewandelten staatlichen Aufgabenverständnisses. In der Folge zeigt die Autorin auf, dass diese beiden Phänomene, hinter denen sich letztlich eine Synthese aus juristischen und wirtschaftlichen Motiven verbirgt, auch für die Einführung der Versicherungsaufsicht ausschlaggebend waren.
Personen

Meike Kilian Geboren 1984;Studium der Rechtswissenschaft; derzeit als Rechtsanwältin tätig.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Zeitschr.f.d.ges.Versicherungswiss. — 2015, 325
In: Vierteljahrschrift für Sozial- u. WirtG — 2016, 415–416 (Peter Borscheid)
In: Zeitschr. integrativer europ. RechtsG (ZIER) — http://www.koeblergerhard.de/ZIER-HP/ZIER-HP-05–2015-Inhaltsverzeichnis.htm (8/2015) (Gerhard Köbler)
In: Zeitschr. f. Neuere RechtsG — 2017, 130–131 (Louis Pahlow)