Das philosophische Evangelium 978-3-16-154959-5 - Mohr Siebeck
Theologie

Joachim Ringleben

Das philosophische Evangelium

Theologische Auslegung des Johannesevangeliums im Horizont des Sprachdenkens

2014; unveränderte Studienausgabe 2017. XIII, 545 Seiten.

Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie 64

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ISBN 978-3-16-154959-5
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»J. Ringleben hat mit seiner tief grabenden Untersuchung zum »philosophischen Evangelium« exemplarisch zeigen können, wie frühchristliche Verkündigung in der Sprache ihrer Zeit die frohe Botschaft von Jesus dem Christus zum Klingen gebracht hat. Dem Exegeten des Vierten Evangeliums kann R.s gründliche Untersuchung wichtige Erkenntnishilfe leisten.«
Eduard Lohse in Theologische Rundschau 80 (2015), S. 495–509
Joachim Ringleben konzentriert sich bei seiner Auslegung des 4. Evangeliums sprachtheologisch und sprachphilosophisch auf das Verhältnis des Logos vom Anfang zu den logoi Jesu. An den zentralen Texten und ihrer sprachlichen Gestalt zeigt er, dass der Prolog sich nahezu überall im Evangelium reflektiert und dieses ihn ständig voraussetzt. Vers 1,18b am Ende des Prologs mit dem Schlüsselwort »exegesato« eröffnet den Übergang zum Evangelium selbst als einem Evangelium der Reden. Daher erweist sich dieses durchgängig von der systematischen These bestimmt: Überall wo der irdische Jesus redet, da spricht der ewige Logos selber. Dadurch kommt abschließend den Ego-eimi-Worten eine besondere theologische Bedeutung zu.
Der Autor behandelt textnah Themen wie: Hören, Lesen, Glauben, Einheit (Joh 10,30), reziproke Immanenz, den Begriff des Geistes und der Liebe sowie das Hohepriesterliche Gebet. Er erörtert ausgehend von Joh 8,58 die Zeitlichkeit und das Zeitverständnis des johanneischen Christus sowie die Passionstexte und die Auferstehungsgeschichten. Zuletzt werden Joh 4 und sodann sämtliche Ego-eimi-Worte sowie eingehend theologisch zentrale Texte wie Joh 5,26; 14,6 und 11,25 systematisch ausgelegt.

»J. Ringleben hat mit seiner tief grabenden Untersuchung zum »philosophischen Evangelium« exemplarisch zeigen können, wie frühchristliche Verkündigung in der Sprache ihrer Zeit die frohe Botschaft von Jesus dem Christus zum Klingen gebracht hat. Dem Exegeten des Vierten Evangeliums kann R.s gründliche Untersuchung wichtige Erkenntnishilfe leisten.«
Eduard Lohse in Theologische Rundschau 80 (2015), S. 495–509
Personen

Joachim Ringleben Geboren 1945; 1974 Promotion; 1981 Habilitation; 1984–2010 o. Professor für Systematische Theologie in Göttingen; seit 1997 o. Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen; 2000–16 Abt von Bursfelde.

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