Rechtswissenschaft

Markus Rehberg

Das Rechtfertigungsprinzip

Eine Vertragstheorie

2014. XLII, 1242 Seiten.

Jus Privatum 178

209,00 €
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Leinen
ISBN 978-3-16-151981-9
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Nach klassischer Vertragslehre sind es allein die Vertragsparteien, die im kurzen Augenblick des Vertragsschlusses sämtliche Vertragsinhalte festlegen. Tatsächlich organisiert unser Vertragrecht jedoch eine personell wie zeitlich sorgsam verteilte Entscheidungsfindung, die einem konkreten Anliegen dient: Jede Partei soll nur so weit rechtlich belastet werden, wie dies deren eigenen Zielen dient (Rechtfertigungsprinzip).
Nach klassischer vertragstheoretischer Vorstellung sind es allein die Vertragsparteien, die sämtliche Vertragsinhalte festlegen. Dies alles soll zudem im kurzen Augenblick des Vertragsschlusses geschehen. Tatsächlich organisiert unser Vertragsrecht jedoch eine personell wie zeitlich sorgsam verteilte Entscheidungsfindung, die einem konkreten Anliegen dient: Jede Partei soll nur so weit rechtlich belastet werden, wie dies deren eigenen Zielen dient (Rechtfertigungsprinzip). Markus Rehberg illustriert dies anhand klassischer Fallgruppen wie Drohung, Irrtum, Eigenschaften, Stellvertretung, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Werbung, dispositives Recht oder Leistungsstörungen. Besondere Aufmerksamkeit widmet er dabei der so fruchtbaren Diskussion des 19. Jahrhunderts sowie wichtigen internationalen Stimmen.
Personen

Markus Rehberg Geboren 1971; LL.M.-Abschluss an der University of Cambridge; Promotion zum Dr. iur an der Humboldt-Universität zu Berlin; Habilitation an der Ludwig-Maximilians-Universität München; Professor für Bürgerliches Recht, Deutsches und Internationales Wirtschaftsrecht, Rechtstheorie und Rechtsökonomik an der Universität Rostock.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Revue de droit international et de — 2015, 317–319 (A. Kohl)
In: Zeitschr.f.Gemeinschaftsprivatrecht — 2014, 268–270 (Dirk Looschelders)
In: Die Rezensenten — http://dierezensenten.blogspot.de/2014/08/rezension-zivilrecht-das.html (Andreas Seidel)
In: Archiv für die civilistische Praxis — 2019, 144–153 (Tim Florstedt)