Die religiös-weltanschauliche Neutralität des Staates 978-3-16-159239-3 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Elias Bornemann

Die religiös-weltanschauliche Neutralität des Staates

2020. XV, 306 Seiten.

Jus Ecclesiasticum 120

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ISBN 978-3-16-159239-3
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Die religiös-weltanschauliche Neutralität des Staates ist – trotz ihrer zentralen Stellung als »Schlüsselbegriff« des deutschen Religionsverfassungsrechts – inhaltlich hoch umstritten. Elias Bornemann nähert sich diesem Rechtsbegriff von Seiten der Rechtsgeschichte, der politischen Philosophie und der Rechtsdogmatik, um anschließend die unterschiedlichen Neutralitätskonzepte zu analysieren.
Die religiös-weltanschauliche Neutralität ist der »Schlüsselbegriff« des deutschen Religionsverfassungsrechts. Trotz seiner zentralen Stellung bestehen erhebliche Unsicherheiten über den genauen Bedeutungsgehalt dieses Verfassungsgrundsatzes. Um eine möglichst ganzheitliche Betrachtung zu ermöglichen, nähert sich Elias Bornemann dem Neutralitätsgebot von mehreren Seiten. Er erarbeitet die historischen Grundlagen des Rechtsbegriffs, beleuchtet Bezüge zur politischen Philosophie und schafft rechtsdogmatische Anknüpfungspunkte. Hierauf aufbauend werden in Rechtsprechung und Wissenschaft verschiedene Konzepte religiös-weltanschaulicher Neutralität identifiziert und sowohl auf ihre Verfassungsmäßigkeit als auch ihre Leistungsfähigkeit hin untersucht. Die Ordnungs- und Analyseleistungen dieser Arbeit sind damit Struktur und Anleitung für die künftige Diskussion über das verfassungsrechtliche Verhältnis von Staat und Religion.
Personen

Elias Bornemann Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaften in Hamburg (Bucerius Law School) und Tel Aviv; Rechtsreferendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht; 2019 Promotion.
https://orcid.org/0000-0002-3737-7288

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: http://www.religion-weltanschauung-recht.de — https://religion-weltanschauung-recht.net (Georg Neureither)